Warum ich stolz bin, Deutscher zu sein
Deutschland ist ein tolles Land, eigentlich das beste Land…
… wir sind Papst, wir haben einen Kaiser und wir haben Rudi Völler.
… Noch nie hat auch nur ein deutscher Politiker (seiner Meinung nach) eine Wahl verloren.
… wir sind Export-Weltmeister auf Grund von Produkten wie dem Käfer, dem besten Bier der Welt und Heidi Klum.
… Deutsch ist auch im Prinzip eine schöne Sprache, wenn man mal von den Wörtern Bruttosozialprodukt und Angela Merkel absieht.
Außerdem haben wir Deutschen ein wenig Humor - und einen ausgeprägten Sinn für Ironie, Satire und Zynismus.
Zuerst muss ich sagen, dass man sich ja nicht aussuchen kann, wo man herkommt!
Aber als deutscher Bürger hat man es nicht so schlecht getroffen, wie so mancher Bundesbürger es einem weiß machen will.
In Deutschland muss niemand Angst haben zu verhungern - und es fallen mir kaum Länder ein, die so tolerant sind wie „wir“.
Aber ich glaube genau das „wir“ ist eines der größten sozialen Probleme in Deutschland. Die vielen Subkulturen machen es zwar nicht leicht, aber unlösbar sollte diese Aufgabe doch auch nicht sein.
Da gibt es Ossis und Wessis, Bayern und Friesen, Spätaussiedler und andere Emigranten; zudem wird auch die fehlende Integration von Hartz-IV-lern in unserer Gesellschaft zum Problem.
Und im Probleme benennen sind wir sowieso die besten!
Warum bin ich also stolz, Deutscher zu sein?
Da Heute der Tag der deutschen Einheit ist werde ich an die friedliche Revolution der Deutschen in der ehemaligen DDR erinnert. Ich erinnere da nur an die französische Revolution die Hunderte Menschen, im wahrsten Sinne des Wortes, den Kopf kostete; oder die Demo auf dem Platz des himmlischen Friedens die von chinesischen Militär blutig niedergeschlagen wurde…
Deutschland kann Stolz auf die Geschichte sein, die es durchlebt hat. Wir wurden von Barbaren zu dem was wir heute sind. Ich will damit nicht sagen, dass alles in unserer Geschichte gut wahr, es sind viele Fehler gemacht worden und gerade der heutige Tag zeigt uns dies besonders gut und stellt den Anspruch an uns, aus unseren Fehlern zu lernen.
Die Nationalhymne der DDR begann mit den Worten „Auferstanden aus Ruinen“ und aus diesen Ruinen wurde ein Land aufgebaut das viel gesehen hat. Das Wirtschaftswunder, die „68ger“ Studentenbewegung, Autobahnfreie Sonntage und drei Fußballweltmeisterschaftstitel sind nur die Spitze des Eisberges.
Jedoch ist wohl die Wiedervereinigung das wichtigste und bewegendste Ereignis der letzten 50 Jahre.
Und auf diese Wiedervereinigung, und die Art und Weise wie sie geschah, bin ich Stolz.









