Stoibern und Schrödern
Der Versuch, des designierten Ministers, das Ressort des Wirtschaftsministeriums und damit auch den Etat zu vergrößern wurde in den letzten Tagen als “stoibern” bezeichnet…
…nun kömmt zu “stoibern” auch schrödern hinzu.
Als ich heute Morgen die lokale Zeitung aufschlug, sprang mir die Überschrift “Bleibt Stoiber in Bayern?” förmlich ins Gesicht. Der Inhalt des Artikels ließ mich stoiberisch die Stirn runzeln. Der (noch-) Ministerpräsident Bayerns drohte anscheinend mit dem Verzicht auf den Posten des Wirtschaftsministers, um seinem “stoibern” Nachdruck zu verleihen.
Eine halbe Stunde später informierte mich der Nachrichtensender Phönix, Ede habe das Ressort für “neue Technologien” erhalten.
Mit der Aufgabe des Postens zu drohen, und damit zu bekommen, was man will, ist für mich dann als schrödern zu bezeichnen.










Die Drohung mit dem eigenen Rücktritt zur Durchsetzung eigener Ziele hat gleich noch einen anderen Vorteil: Hat sie Erfolg (und davon konnten sowohl Schrödi als auch Ede ausgehen), bestätigt sie den öffentlichen Eindruck der eigenen Unersetzlichkeit.
Comment von Karsten — 28. 10. 2005 @ 12:53
…aber nun hat sichs ja erstmal ausgestoibert. :)
Comment von Karsten — 3. 11. 2005 @ 19:13