Nächte des Zorns
In der elften Nacht des Zorns auf der anderen Seite des Rheins ist erneut eine Eskalation erfolgt; trotz der guten Worte Jacques Chiracs haben sich die Gemüter nicht beruhigt. Wieder über tausend Autos angezündet, wieder rund 400 Jugendliche in Gewahrsam genommen. Warum diese Ausschreitungen? - weiterhin ist das die Frage, die heiß diskutiert wird und für die keine Antwort in Sicht ist, da sind wir nicht schlauer als zwei Tage zuvor.
Dabei sind einige Thesen leicht widerlegbar. Etwa die Behauptung, die Jugendlichen müssten in irgend einer Art und Weise - gern wird auf die Moscheen verwiesen - ferngesteuert sein. Anhänger dieser Theorie vergessen gern, dass es nicht nur Kinder bei den Straßenschlachten gibt (auch 12- und 13jährige Jungen greifen teilweise in die Gefechte ein), sondern auch ältere Jugendliche und junge Erwachsene. Warum sollten diese nicht in der Lage sein, den Aktionen eine gewisse Koordination und Planung zu geben? Ihr Bildungsniveau mag nicht ausreichen, um Erfolg in der französischen Gesellschaft zu haben; um sich etwas über urbane Guerillataktik anzulesen und sich gegenseitig per Handy und Email auf dem Laufenden zu halten, genügt es aber allemal. An dieser Stelle hat Lysis einen guten Punkt getroffen, wenn er von der Arroganz der Mächtigen schreibt und die dumme und kurzsichtige Rhetorik der französischen Regierung anprangert. Denn wer den anderen entmenschlicht und herabsetzt, der macht es sich zwar leichter, diesem Gewalt anzutun; es verführt aber auch dazu, ihn zu unterschätzen.
Auch sonst ist es nicht schlau, die Jugendlichen als Barbaren abzutun, denen der Sinn nur nach Schlägereien und Brandstiftung steht. Denn es ist mit ihnen ja nicht wie etwa mit einem randalierenden Grundschüler, der seinen Mangel an Artikulationsfähigkeit mit den Fäusten ausgleicht. Tatsächlich ist manch einer der halbstarken Guerilla sogar bereit, über Gründe und Ursachen der Gewalt mit der Presse zu sprechen. “Sie (die Regierung) hören uns nicht zu”, sagt da etwa einer von ihnen gegenüber dem französischen Fernsehen. “Die Brandstiftungen sind der einzige Weg, um uns Gehör zu verschaffen”.
Irgendwie wird man da das Gefühl nicht los, dass er diese Rechtfertigung von einem Anwalt hat, der ihn schon früher wegen Sachbeschädigung oder schwerer Körperverletzung verteidigt hat. “Seine Eltern haben ihm niemals zugehört”, mag es da von den Wänden eines Gerichtssaales widergehallt haben. “Die Gewalt gegenüber seinen Mitschülern, die Raubüberfälle - das alles hat er nur getan, um ihre Aufmerksamkeit zu erringen”. Und was damals vor Gericht recht war, das ist eben für ganze Gangs dieser Jugendlichen heute billig. Sie fühlen sich vernachlässigt, nicht genug beachtet und schlecht behandelt (was ja durchaus stimmen mag) - also greifen sie zur Gewalt, um darauf aufmerksam zu machen. Sie wissen ja, dass ihre Lage (wenn sie sie nur ausreichend betonen) wieder allen als Entschuldigung gelten wird. Und tatsächlich: Ihre Argumente werden von vielen wiedergegeben und unterstützt.
In gewisser Weise führen diese Randalinskis und die Polizei aber nur einen Stellvertreterkonflikt.
Der Griff zur Gewalt, den die jungen Männer heute umsetzen, wird in Deutschland wie in Frankreich seit Monaten ideologisch vorbereitet. Der Ton auf globalisierungskritischen und sozialromantischen Veranstaltungen hat seit geraumer Zeit erheblich an Schärfe gewonnen. Von “Widerstand” ist da die Rede, zunehmend wird von “neoliberalen Verschwörungen” geschwafelt und auch Gewalt gerechtfertigt. Bisher geschieht das meist noch verschleiert unter “es würde mich nicht wundern, wenn…”, angesichts der neuen Entwicklungen wird die politische Linke aber sehr bald eine ganz konkrete Haltung zur revolutionären Gewalt einnehmen müssen - und da sich in ihren offenen Netzwerken auch Stadtguerilla und revolutionäre Kommunisten einklinken, darf man auf diese Haltung sehr gespannt sein.
Doch auch Sarkozy und seine Polizei haben ihren intellektuellen Vorbau in einem ähnlichen Radikalisierungsprozess auf der Rechten. Dort sehen sich viele von dieser Rhetorik bedroht und sympathisieren daher mit jenen, die schon immer ein härteres Vorgehen gegen Kriminelle gefordert haben. Von der Folter bis hin zur Aufstandsunterdrückung mit dem Militär ist vieles in der rechten Mitte wieder hoffähig geworden, was vor Jahren noch völlig verpönt gewesen wäre. In einer panischen Angst vor Islamismus und den Parolen der globalen Linken sind sie zunehmend bereit, einem starken Mann zuzujubeln, der ihnen zur Not auch auf Kosten des Rechtsstaates das Gefühl von Sicherheit gibt.
Die Extremisten und Gewaltbefürworter jedenfalls finden immer mehr Gehör, auf beiden Seiten. Dieser Konflikt bricht vielleicht zuerst bei jenen aus, die glauben, nichts mehr zu verlieren zu haben (und bei den Vertretern der Staatsmacht, deren Job es ist, sich mit Ersteren zu prügeln). Er geht aber viel tiefer, und lässt sich nicht einfach durch die Rezepte der einen oder anderen Seite lösen. Weder erzwungene Umverteilung noch erzwungene Aufgabe unserer Freiheitsrechte können helfen. Es ist ein Riss durch unsere europäische Gesellschaft, der hier zutage tritt, und die Gewalt ist auf Dauer nur zu stoppen, wenn wir diesen Riss heilen und wieder miteinander reden, statt dem Gegenüber immer die schlimmsten Motive zu unterstellen und Gewalt gegen ihn zu rechtfertigen.










Zur Rhetorik: Unzufriedene Praktikanten gründeten in Frankreich vor kurzem die Aktion “Praktikanten in Wut”. Nicht “Bessere Bezahlung für Praktikanten” oder vielleicht “Interessenverband Praktikanten”, sondern “Praktikanten in Wut”. Das spricht Bände.
Comment von Karsten — 7. 11. 2005 @ 15:29
Die Unruhen sind ernst genug, dass man sie nicht leichtfertig mit (gar noch rassistischen) “Erklärungen” abtun sollte.
Der Umkehrschluss ist aber auch nicht unbedingt richtig:
Dass man die Gewalttäter ernster nehmen sollte bzw. ihnen politisch (statt nur polizeilich) ernstzunehmende Motive unterstellen sollte.
Ich meine, man sollte durchaus wagen, die einfachste Antwort in Betracht zu ziehen: Dort findet Gewalt aus Freude an der Gewalt statt.
Ein guter Beitrag mit mehreren interessanten Verweisen zum Thema findet sich hier bei Herzinger.
Comment von Boche — 7. 11. 2005 @ 15:53
Ich bitte hier darum, mich nicht falsch zu verstehen: Ich glaube auch, dass die Jugendlichen hauptsächlich aus einer Freude an Gewalt heraus agieren. Dabei mögen sie sich koordinieren und zu Banden zusammenfassen, eine ernsthafte politische Agenda sehe ich aber bei ihnen ebenfalls nicht.
Aber sie nutzen ein Rechtfertigungsmuster, das auch zunehmend bei tatsächlichen politischen Akteuren Anklang findet, und setzen Gewaltphantasien um, die ich in letzter Zeit ähnlich auch von einigen Ver.di-Revolutionären hören durfte (Richtung “Abteilung Montagsdemonstration”). Die Jungs sehen auch Nachrichten, und sie hören auch, dass sie einer benachteiligten Klasse angehören und viele nur darauf warten, dass sie zur Gewalt greifen. “Na, dann fangen wir doch einfach mal an”, mag da der Gedanke sein.
Comment von Karsten — 7. 11. 2005 @ 16:00
Das Phänomen der nächtlichen Gewaltgeilheit
Wenn die bösen Jungs des Nachbarn Ihren Vorgarten verwüsten und anschliessend Ihr Auto in der Garage abfackeln, rufen Sie die Polizei. In aller Regel kommen die Flics dann auch recht schnell und beenden die Veranstaltung ohne allzulange Disk…
Trackback von antibuerokratieteam.de — 7. 11. 2005 @ 17:10
Ach, Boche: Danke für den Hinweis auf den Herzinger-Artikel, der mich letztlich zu der TAZ und einem Artikel über einen französischen Rapper und seine neue CD “Politiquement Incorrecte” brachte. Interessanter Kommentar zur Aggro-HipHop-”Kultur”!
Comment von liberalestimme — 8. 11. 2005 @ 1:05
Ich sehe, daß Sie sich auch bei “lysis” geäußert haben. Was ich mit Querfront zu tun haben soll, das können Sie ja offensichtlich auch nicht nachvollziehen.
Interessant aber ist bei allen Argumentationen gegen meine Recherchen, daß folgende Vokabeln nicht vorkommen: Muslim, Imam, “Grand frère”, politischer Islam, Muslimbrüder, “zionistische Lobby” (von der UOIF als Verursacher der Krawalle in die Diskussion gebracht), kurz, die ganze Islamistenszene. Auch auf den Obin-Bericht nimmt niemand von Ihnen Bezug. Sie suchen sich das heraus, was Ihnen in Ihr Weltbild paßt.
Die Betreiber des x-berg wurden ja schon von Peter Kratz vorgestellt. Sie sollten lieber bei Ernst Röhm bleiben, da kennen sie sich besser aus.
http://planet.x-berg.de/
Comment von Gudrun — 8. 11. 2005 @ 3:25
Hallo Gudrun,
ja, ich diskutiere überall da, wo man mich lässt und ich das Gefühl habe, dass sich die verwendete Zeit lohnt. Sie als “Querfrontlerin” zu bezeichnen, das finde ich zumindest übertrieben, auch wenn ich den Gedankengang nachvollziehen kann: Die Querfront-Logik zieht bei jedem, den ein Links- oder Rechtsextremist nicht in seine klaren Schubladen einsortieren kann. Wobei ich von ihrer Wortwahl über Muslime im Allgemeinen und den Pariser Revoluzzern im Besonderen auch nicht wirklich begeistert bin - aber ich habe von konservativen Politikern Deutlicheres und Schlimmeres gehört.
Den Vorwurf, ich würde zusammensuchen, was in mein Weltbild passt, weise ich aber entschieden zurück. Muslim, Imam und politischer Islam spielen bei mir keine Rolle, weil sie auch bei den Jugendlichen kaum eine Rolle spielen. Ich habe noch in keinem Interview mit einem jungen Randalierer diese Worte gehört - es geht um Geld und Teilhabe, um ethnische Fragen, aber kaum um Religion. Dass die Jungs nicht auf die Imame hören, kann man an den vergeblichen Versuchen letzterer sehen, durch Fatwas und öffentliche Aufrufe die Gewalt zu stoppen - es fruchtet nicht. Die “Großen Brüder” finde ich sehr interessant, auch, wenn ich nicht verstehe, was das mit Islam zu tun haben soll. Nach meinem Wissen handelt es sich einfach um ältere Einwanderer, größtenteils gut integriert, die versuchen, die Gewalt zu stoppen. Und wenn eine islamische Föderation, die nichts mit den Revolten zu tun hat, von “Zionismus” spricht, ist das zwar eine Frechheit - sagt aber nichts über die Motive der Randalinskis aus. Der Obin-Bericht ist sehr interessant und durchaus wert, näher darauf einzugehen, spielt bei diesem Thema aber keine für mich erkennbare Rolle. Nicht jeder Konflikt hat mit Antisemitismus und militanten Islamismus zu tun, oft geht es auch “nur” um Geld und verletzte Eitelkeiten. Den Vorwurf selektiver Auswahl kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es war einfach so, dass mich die Argumente für eine “Pariser Intifada” nicht überzeugt haben.
Bei ihrem letzten Satz verliere ich aber den Faden. Über Peter Kratz konnte ich nur ermitteln, dass er offenbar für x-berg schreibt. Was das alles mit Ernst Röhm zu tun hat, kann ich nur vermuten. Vielleicht möchten Sie da noch etwas Aufklärung für einen leisten, der sich mit der radikalen Linken von Antideutschen und Antifaschisten kaum auskennt?
Comment von Karsten — 8. 11. 2005 @ 12:35
Was die Betreiber von x-berg angeht, so kann man bei Peter Kratz nachlesen: http://home.snafu.de/bifff/.
Queer Djihad: http://home.snafu.de/bifff/aktuell37.htm
Sie betreiben das senatsfinanzierte Tommy Weissbecker-Haus: http://www.tommyhaus.org/, leben von Senatsknete und schütten Mistkübel über diejenigen aus, von denen sie leben.
“lysis”, das ist dieser platonische Freund Stefan Strigler,
http://www.stefan-strigler.de/contact.php, der auch Betreiber der mit “Gigi” verschwisterten Foren http://x-berg.de und http://kf.x-berg.de/forum ist.
Comment von Gudrun — 8. 11. 2005 @ 14:30
@Gudrun:
Interessante Links, jetzt werden einige Zusammenhänge etwas klarer. Die tommyhaus.de-Seite sieht mir jedenfalls auch nicht wie etwas aus, das der Staat nun unbedingt fördern muss… aber mangels Detailkenntnis will ich hier kein Urteil abgeben.
Frage: “Platonischer Freund”? Kommt hier eine gewisse Homophobie zum Ausdruck? Ihre Meinung bleibt ihre Sache, aber was das angeht, wäre ich sicher nicht auf ihrer Seite der Diskussion.
Wenn die Herrschaften aus dem Chat, die hier seit einigen Minuten vorbeigucken, ihre Meinung sagen möchten - sie sind eingeladen. :)
Comment von liberalestimme — 9. 11. 2005 @ 0:52
großartig, hihi. ein perfekter schuß ins knie. es zeigt sich mal wieder, was für ein reinfall frau eussner als journalistin ist - wie auch von lysis bereits verlinkt, ihr kollege ja schon auf x-berg hier und hier heraus stellte. so eine schlechte recherche wäre selbst für eine schülerzeitung eine unglaubliche peinlichkeit. ich bin einer der admins des kommunistischen forums, bekomme leider keine senatsknete (wäre aber schön), habe vor 5 minuten zum ersten mal vom “Tommy Weissbecker-Haus” gehört, habe noch nie eine “gigi” auch nur in der hand gehabt, und wüsste gerne mal wo sich eine angebliche verschwisterung mit selbiger zeitschrift im kf oder “forum” x-berg (das ist übrigens ein nachrichtenportal mit kommentarfunktion, nicht mal das ist richtig) niederschlägt…
Comment von c0unt_zer0 — 9. 11. 2005 @ 0:59
Allerdings möchte ich meine Meinung sagen! Während meiner schweißtreibenden Arbeit als x-berg.de-Redakteur wurde ich nie über das Tommy Weissbecker Haus und die Staatsknete in Kenntnis gesetzt! Ich bin empört und werde das Arbeitsgericht einschalten! Danke für diese großartige Recherchearbeit! Wenn das nächste mal das Ufo vom Planeten Kalashnidoof mit den neuesten Infos kommt, lassen sie uns bitte auch die neuesten Erkenntnisse über x-berg zukommen!
Comment von clandestino — 9. 11. 2005 @ 1:09
Guten Abend.
Ich bin “unreflektiert” [*], ein Admin des “Kommunistischen Forums” (KF). Jetzt, da andere Leute und meine Wenigkeit ohnehin schon beim Surfen auf diesem Weblog “ertappt” und dazu eingeladen wurden, sich zu äußern, werde ich ebendies tun. Ich werde mich dabei an Frau Eussner richten, da andere Kommentare bislang keinen Bezug zum KF beinhalteten. Wie unschwer zu erkennen ist, wollen Sie sich, Frau Eussner, einen Namen in Sachen guter Recherchearbeit machen. Wie man so etwas anstellt, demonstrieren Sie in beeindruckenster Weise. Gleich zu Beginn ihres Kommentars erregen Sie die Aufmerksamkeit mancher Leser dadurch, dass diese etwas Neues lernen können. In diesem Fall sind dies der Name und die Website eines gewissen Peter Kratz, der mir als Nicht-Berliner zuvor völlig unbekannt war. Umso spannender war es für mich zu lesen, was er zum Hoster des von mir und anderen verwalteten “Kommunistischen Forums”, nämlich zu x-berg.de, zu sagen hat: nichts. Im verlinkten Text tauchen die Suchbegriffe “x-berg” bzw. “xberg” gar nicht auf. Einzig die Zeitschrift “gigi” erinnert an den gleichnamigen Autor im gesellschaftskritischen Portal x-berg.de. Aber immerhin befindet sich auf der Website der Zeitschrift ein Link zum Journal des besagten x-berg.de-Autors, der schon seit Jahren nicht mehr in der Redaktion der Zeitschrift involviert ist.
Überraschend war auch die Information, dass andere bei und um x-berg.de finanzielle Mittel vom Berliner Senat erhalten. Weil ich bislang davon keinen Cent gesehen habe, werde ich wohl ein ernstes Wörtchen mit “ZeanK” und “gigi” reden müssen… Ich als Mensch voller Neugier war dann auch sehr in ihr befriedigt, als ich las, dass das Tommy Weissbecker-Haus von x-berg’lerInnen betrieben wird. Als ich die anarchistischen Symbole auf dessen Website sah, war ich sehr enttäuscht davon, dass die x-berg.de-BetreiberInnen ein Doppelleben als AnarchistInnen und KommunistInnen führen und mir somit über Monate hinweg etwas vormachten.
Irritiert war ich dann allerdings, als ich erfuhr, dass das KF, das - wie soeben bekannt wurde - mit der Zeitschrift “Gigi” verschwisterte KF von Stefan Strigler betrieben wird. Irgendwie war mir letzterer zwar schon immer sympathisch, aber dass ich und die anderen Admins mit ihm identisch sein sollen, gab mir zu denken.
[*] kleiner Hinweis: Redewendungen wie “der Name ist Programm” sind leider nicht sehr originell.
Comment von unreflektiert — 9. 11. 2005 @ 1:33
Hallo,
mein Kommentar war mit vollem Ernst als Einladung zu verstehen. Ich sah zufällig eine Reihe von Besuchern, die sich sehr für diesen Beitrag interessierten, und dachte mir, dass ihr ja auch direkt antworten könnt, wenn ihr schon vorbeischaut. :)
Kommentare werden hier eigentlich nicht gelöscht, aber bei solchen Vorwürfen, wie Gudrun Eussner sie hier erhoben hat, habe ich doch lieber eine Gegendarstellung der Betroffenen dabei.
Ansonsten möchte ich darum bitten, dass diese Diskussion (da sie nicht unbedingt das Thema des Beitrages trifft und vermutlich auch sehr viel Detailkenntnis erfordert) nicht hier fortgesetzt wird. Sollte es aber zur Fortsetzung an anderem Orte kommen, könnt ihr gern einen Link hier für diejenigen hinterlassen, die das weiterverfolgen wollen.
Aber ich bin wirklich nicht der erste, dem angesichts dieses Nicks “Der Name ist Programm” einfällt? Schade. ;)
Comment von Karsten — 9. 11. 2005 @ 1:44
Ach, Frau Eussner, noch nicht mal mein Name stimmt, obwohl der doch mit ein paar Klicks oder auch mit einer Google-Recherche in nur wenigen Sekunden herauszufinden wäre, wie ihr Kollege vom antibuerokratieteam schon einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat! Oder fragen Sie doch einfach Ihre FdoG-Bekanntschaft; die wird Sie über den kleinen Recherche-Irrtum, der Ihnen unterlaufen ist, sicher gerne aufklären. Denn auch für Ingo Way war es, obwohl nicht als Journalist tätig wie Sie, kein Problem, meinen richtigen Namen herauszufinden.
Wie Sie auf den armen Herrn Strigler gekommen sind, ist mir mindestens ebenso ein Rätsel wie die Erwähnung des Thommy-Weissbecker-Hauses, dessen Getränkestube ich — je confesse! — bereits zweimal in Anspruch genommen habe. (Hehehe, haben Sie mich etwa bei meinen Kneipenbesuchen beobachtet, um in Ihrem Kleinhirn daraus eine Verschwörungstheorien zu basteln?)
Und zuguterletzt: wie sich x-berg.de, angeblich mit der Zeitschrift “Gigi” verschwistert, zu eben dieser positioniert hat, kann man gerne hier nachlesen. Eine freundliche Besprechung ist das nicht gerade. Eher — mmh, wie soll ich’s formulieren: ein totaler Verriss?
Sollte noch irgendjemand Zweifel haben, was für eine komplette Niete Frau Eussner als Journalistin ist, dann dürften hiermit wohl die letzten Zweifel aus der Welt geschaffen sein.
Comment von lysis — 9. 11. 2005 @ 4:30
Tut mir leid, “Lysis”. Nehme alles zurück, und behaupte das Gegenteil. Ich bin wohl einer Verwechslung aufgesessen. Sie haben nichts mit Gigi zu tun, nichts mit dem Tommy Haus. Nehmen Sie die Entschuldigung an?
Herzliche Grüße Ihrer kompletten Querfront-Niete mit dem rassistischen Weltbild!
Comment von Gudrun — 9. 11. 2005 @ 6:03
Sorry, muss natürlich “Antifa-Journalist” und nicht “Anti-Journalist” heißen! ;-)
Comment von lysis — 10. 11. 2005 @ 21:50
-> devNull (durch Liberale Stimme)
Geh woanders streiten. :(
Trackback von Lysis — 13. 11. 2005 @ 13:34