21. 11. 2005

Die gute alte Glatze…

Nach vollem und festem Haar verlangt es so manchen; gut, das ist nur menschlich. Einige Menschen geben viel Geld für Haarwuchsmittel aus, andere leben einfach damit, und wieder andere lassen sogar operieren…

Das haarige Bedürfnis packte wohl auch den Mittelfeldspieler des Zweitligavereins 1860 München, Nemanja Vucicevic, als er ein Haarwuchsmittel nahm.
Dies kann nun ein großer Stein auf Münchens Weg in die 1.Bundesliga sein (Für alle Sportmuffel, es geht um Fußball!). Warum? Oben genanntes Haarwuchsmittel enthält das Dopingmittel Finasterid und seine Benutzung war nicht angemeldet. Nun wird wohl das DFB-Sportgericht über mögliche Strafen entscheiden. Möglicherweise wird das Spiel wiederholt oder es kommt zu einem Wiederholungsspiel, da 1860 2:0 gegen Wacker Burghausen gewann… Herr Vucicevic wurde bei diesem Stand 15 Minuten vor Spielende eingewechselt. Der perfekte Beweis dafür, dass man sich lieben sollte, so, wie man ist.

3 Kommentare »

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  1. Als 60er-Fan muss ich der Vollständigkeit klarstellen: Finasterid ist selbst kein leistungssteigerndes Mittel, sondern ein sogenanntes “verschleierndes” Mittel, d.h. es kann den Nachweis von leistungssteigernden Mitteln verhindern. Vucicevic hat also durch Einnahme des Haarwuchsmittels nicht besser gespielt, als ohne :-)

    Comment von Martin S. Hagen — 21. 11. 2005 @ 13:21

  2. Außer, er hat auch die leistungssteigernden Mittel genommen… ;)

    Comment von Karsten — 21. 11. 2005 @ 17:49

  3. Schade, wenn 1860 wegen der (wahrscheinlich) Unwissenheit eines Spielers möglicherweiße wichtige Punkte verlieren würde. Es ist ja auch nicht so, dass das Spiel durch ihn entschieden wurde.
    Im Fußball ist ja Doping sowieso nicht so ein Problem, wie in den ganzen reinen Ausdauersportarten - es ist ja nur ein Element, dass man durch Training nahezu kompensieren kann…

    Comment von Matthias Gießler — 21. 11. 2005 @ 22:27

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