21. 11. 2005

Wir bringen Licht ins Dunkel

Wer hier nun wer ist, wissen wir allerdings auch nicht...Am 23. Oktober dieses Jahres wurde Lech Kaczynski zum vierten Präsidenten der dritten Polnischen Republik gewählt.
Die Wahl wurde von Internationalen Medien mit großem Interesse verfolgt (auch die Liberale Stimme berichtete).
Im Laufe der Berichterstattung wurde oft über Kaczynskis durchaus aufregende Vergangenheit gesprochen. Als Kinderstar wurde der damals 13jährige schon im Jahre 1962 zusammen mit seinem Bruder (Jaroslaw Kaczynski, Parteichef der PiS) durch den Film “Über die zwei, die den Mond gestohlen haben” berühmt.

Genauere Informationen bekommt man dazu in den Medien allerdings meist nicht. Auch Wenn man im Internet sucht, wird man nur schwer fündig.
Die Wikipedia und auch die ersten Seiten der google-Suche bringen nur die Information zu Tage, dass die beiden in dem Film die Hauptrollen Jacek und Placek gespielt haben. Ungeklärt bleibt dabei die Frage: Wer ist wer?

Wir von der Liberalen Stimme haben unser bestes gegeben um unseren Lesern aber auch diese Frage zu beantworten:
Lech Kaczynski spielte den Jacek, sein Bruder Jaroslaw den Placek.

Diese Information stammt übrigens aus der internet movie database, die allerdings mit dem deutschen Filmtitel nicht viel anfangen kann…

2 Kommentare »

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  1. Endlich, endlich - vielen Dank. Seit Wochen rätsele ich nun daran herum. Wer ist wer? Jetzt weiß ich endlich Bescheid. Und die Leute, die “Jacek i Placek” zum beliebtesten google-Suchbegriff dieser Site gemacht haben, sicher auch. ;)

    Dass “Placek” - ebenso wie Platzeck - Parteivorsitzender ist, ist das Beste. :)

    Weniger witzig finde ich aber diesen Bericht von Berlin Online. Offenbar beginnt in Polen nun die Registrierung und Einschüchterung von Homosexuellen - Lech Kaczynski tritt den Weg zum ersten Präsidenten der Vierten Republik an, die er am Wahlabend ausrief.

    Comment von Karsten — 22. 11. 2005 @ 0:39

  2. Noch bizarrer als die beiden Brüder, dürfte ihr potentieller Partner, der rabiate linkspopulistische Führer der Bauerngewerkschaft Samoobrona (Selbstverteidigung), Andrzej Lepper, sein. Der hatte zur Präsidentenwahl immerhin glaub ich 15% bekommen und sagte, er sieht sich “als positiven Diktator, der nicht tötet”. Die ZEIT veröffentlichte einmal einen wunderbaren Artikel mit Leppers “Schandtaten”: Einen Bürgermeister mit der Schubkarre auf den Misthaufen gefahren, einem Gerichtsvollzieher einen Judenstern ins Haar rasiert, mit seinen Anhängern mehrere Getreidewaggons auf die Gleise gekippt, mit Dreschflegeln und Mistgabeln LKW-Kolonnen aus der EU zum Umkehren gezwungen … selbstverständlich die Fahrer verdroschen… und so weiter … ein Artikel lohnt sich!

    Comment von Kay Hanisch — 22. 11. 2005 @ 19:40

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