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	<title>Comments on: Götz Werner: &#8220;Wir brauchen ein Bürgergeld&#8221;</title>
	<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/</link>
	<description>Radikal - Liberal - Frech</description>
	<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 07:55:19 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Susanne</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-2079</link>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 12:56:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-2079</guid>
					<description>Bürgergeld? Die Bezeichnung Dableib-Prämie wäre ehrlicher, weil so viele auswandern, statt sich um Job und Geld bescheißen zu lassen. Das Erwachen kommt, wenn jemand auswandern will und dann pötzlich das &quot;großzügige&quot; Geschenk zurückzahlen soll. Am besten alle Kleckerbeträge auf einmal.Vorsicht vor Politikern, deutschen ganz besonders!! Verarsche garantiert!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Bürgergeld? Die Bezeichnung Dableib-Prämie wäre ehrlicher, weil so viele auswandern, statt sich um Job und Geld bescheißen zu lassen. Das Erwachen kommt, wenn jemand auswandern will und dann pötzlich das &#8220;großzügige&#8221; Geschenk zurückzahlen soll. Am besten alle Kleckerbeträge auf einmal.Vorsicht vor Politikern, deutschen ganz besonders!! Verarsche garantiert!!
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Müller</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-338</link>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2006 17:44:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-338</guid>
					<description>Ist das wirklich so, dass wir alle nur der Kohle wegen arbeiten? Und der Sicherheit wegen? Und weil ein Halbtagsjob peinlich ist? In den USA gabs in den 70ern große Versuche mit dem Bürgergeld. Tatsächlich hat sich das Erwerbsverhalten nicht so stark verändert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ist das wirklich so, dass wir alle nur der Kohle wegen arbeiten? Und der Sicherheit wegen? Und weil ein Halbtagsjob peinlich ist? In den USA gabs in den 70ern große Versuche mit dem Bürgergeld. Tatsächlich hat sich das Erwerbsverhalten nicht so stark verändert.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Jorges</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-293</link>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 18:53:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-293</guid>
					<description>1500 EUR sind selbst für Werner nur ein vages Fernziel, er will auch mit viel weniger anfangen. Für mich persönlich wären 600 EUR ein guter Anfang. Damit muss man definitiv nicht mehr unter der Brücke schlafen und kann genug essen, sicher auch mal ins Kino. Zumindest Studenten kriegen das - auch in München - hin.

Die meisten Leute haben heute mehr als 600 EUR zur Verfügung. Angenommen, die meisten wären wirklich faul und würden sofort aufhören zu arbeiten, dann müssten sie auf einen großen Teil ihres Einkommens verzichten. Ich bezweifle stark, dass sie dazu bereit wären. Der materielle Anreiz zum Arbeiten bliebe also bestehen.

Das Grundeinkommen hat aber auch Vorteile für diese Leute, die es gar nicht nötig haben:

- sie müssten keine (so große) Angst mehr vor Jobverlust haben, denn das Grundeinkommen würde einen Mindeststandard sichern. Sie könnten gleichberechtigter und offener mit Vorgesetzten kommunizieren. Dadurch würde sich das Arbeitsklima und damit auch die -produktivität verbessern. Ähnlich ist es mit dem Demonstrationsrecht: Die meisten Menschen machen nie davon gebraucht, aber es ist für sie beruhigend, dass sie es notfalls könnten.

- man könnte ersatzlos die gesamte Arbeitsagentur, andere Sozialverwaltungen und die meisten Subventionen abschaffen und damit viele Steuergelder einsparen.

- die Straßen wäre sicherer, denn viele Menschen, die heute Stress verursachen, tun das aus materieller Not oder Perspektivlosigkeit. Der dann entstehende Schaden ist dann oft viel größer, als deren eigentliche materielle Not.

Für Unternehmer wäre vorteilhaft:

- die Löhne könnten um die Höhe des Grundeinkommens sinken
- Kündigungsschutz und Tariflöhne wären unnötig(er)
- die Angestellten wären motivierter

Quasi die meisten liberalen Lieblingsprojekte ließen sich viel leichter durchsetzen. :-)

Es wäre das ideale Wirtschaftssystem: jeder könnte ungehemmt gewinnen, aber keiner könnte verlieren - sozusagen &lt;a href=&quot;http://fuckup.twoday.net/stories/1220475/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;radikalste Form von Kapitalismus und Sozialismus&quot;&lt;/a&gt; zugleich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>1500 EUR sind selbst für Werner nur ein vages Fernziel, er will auch mit viel weniger anfangen. Für mich persönlich wären 600 EUR ein guter Anfang. Damit muss man definitiv nicht mehr unter der Brücke schlafen und kann genug essen, sicher auch mal ins Kino. Zumindest Studenten kriegen das - auch in München - hin.</p>
	<p>Die meisten Leute haben heute mehr als 600 EUR zur Verfügung. Angenommen, die meisten wären wirklich faul und würden sofort aufhören zu arbeiten, dann müssten sie auf einen großen Teil ihres Einkommens verzichten. Ich bezweifle stark, dass sie dazu bereit wären. Der materielle Anreiz zum Arbeiten bliebe also bestehen.</p>
	<p>Das Grundeinkommen hat aber auch Vorteile für diese Leute, die es gar nicht nötig haben:</p>
	<p>- sie müssten keine (so große) Angst mehr vor Jobverlust haben, denn das Grundeinkommen würde einen Mindeststandard sichern. Sie könnten gleichberechtigter und offener mit Vorgesetzten kommunizieren. Dadurch würde sich das Arbeitsklima und damit auch die -produktivität verbessern. Ähnlich ist es mit dem Demonstrationsrecht: Die meisten Menschen machen nie davon gebraucht, aber es ist für sie beruhigend, dass sie es notfalls könnten.</p>
	<p>- man könnte ersatzlos die gesamte Arbeitsagentur, andere Sozialverwaltungen und die meisten Subventionen abschaffen und damit viele Steuergelder einsparen.</p>
	<p>- die Straßen wäre sicherer, denn viele Menschen, die heute Stress verursachen, tun das aus materieller Not oder Perspektivlosigkeit. Der dann entstehende Schaden ist dann oft viel größer, als deren eigentliche materielle Not.</p>
	<p>Für Unternehmer wäre vorteilhaft:</p>
	<p>- die Löhne könnten um die Höhe des Grundeinkommens sinken<br />
- Kündigungsschutz und Tariflöhne wären unnötig(er)<br />
- die Angestellten wären motivierter</p>
	<p>Quasi die meisten liberalen Lieblingsprojekte ließen sich viel leichter durchsetzen. :-)</p>
	<p>Es wäre das ideale Wirtschaftssystem: jeder könnte ungehemmt gewinnen, aber keiner könnte verlieren - sozusagen <a href="http://fuckup.twoday.net/stories/1220475/" rel="nofollow">&#8220;radikalste Form von Kapitalismus und Sozialismus&#8221;</a> zugleich.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Karsten</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-290</link>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 12:31:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-290</guid>
					<description>Der Kreis schließt sich, wir sind zurück beim Menschenbild. Ich gehe davon aus, dass diese Bereitschaft bei der überwiegenden Mehrheit der Menschen vorhanden ist und brauche daher im Einzelfall nicht unbedingt einen Beweis. Die wenigen Ausnahmen kann das System ertragen, und sie erfahren die angemessene soziale Ächtung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Der Kreis schließt sich, wir sind zurück beim Menschenbild. Ich gehe davon aus, dass diese Bereitschaft bei der überwiegenden Mehrheit der Menschen vorhanden ist und brauche daher im Einzelfall nicht unbedingt einen Beweis. Die wenigen Ausnahmen kann das System ertragen, und sie erfahren die angemessene soziale Ächtung.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Matthias B.</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-289</link>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 12:13:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-289</guid>
					<description>@Karsten
&lt;i&gt;Sorg dafür, dass jeder auch eine ordentliche Gegenleistung erbringen kann, dann können wir darüber reden. Ich kenne so viele Leute, die seit langem eine Arbeit suchen, die aber einfach keiner haben will, dass ich Kommentare wie deinen als Hohn empfinde - auch, wenn du ihn sicherlich nicht so gemeint hast.&lt;/i&gt;

Habe ich auch nicht. Das Bemühen einen Job zu finden bzw. solch einen auch anzunehmen, auch wenn der einem nicht gleich zusagt anstatt Unterstützung zu bekommen reicht als Gegenleistung schon aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Karsten<br />
<i>Sorg dafür, dass jeder auch eine ordentliche Gegenleistung erbringen kann, dann können wir darüber reden. Ich kenne so viele Leute, die seit langem eine Arbeit suchen, die aber einfach keiner haben will, dass ich Kommentare wie deinen als Hohn empfinde - auch, wenn du ihn sicherlich nicht so gemeint hast.</i></p>
	<p>Habe ich auch nicht. Das Bemühen einen Job zu finden bzw. solch einen auch anzunehmen, auch wenn der einem nicht gleich zusagt anstatt Unterstützung zu bekommen reicht als Gegenleistung schon aus.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Karsten</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-288</link>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 11:00:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-288</guid>
					<description>@Matthias B.:
Sorg dafür, dass jeder auch eine ordentliche Gegenleistung erbringen kann, dann können wir darüber reden. Ich kenne so viele Leute, die seit langem eine Arbeit suchen, die aber einfach keiner haben will, dass ich Kommentare wie deinen als Hohn empfinde - auch, wenn du ihn sicherlich nicht so gemeint hast. Mit dem ALGII kann man aber tatsächlich seine Grundinstinkte befriedigen, wie ich ja auch bereits anmerkte. Nur die Erniedrigungen und das teure Drumherum (die Herrschaften Kontrolleure und Bürokraten) will ich nicht mehr haben.

@Rayson: 
Es ging mir nicht um die Anteilseigner. Für die Mitarbeiter müssen auch Lohn-/Einkommensteuern bezahlt werden, und in der internen Kalkulation jedes Unternehmens, in dem ich bisher gearbeitet habe, gehörten diese zu den Kosten, die man pro Mitarbeiter rechnet. Aber: Dass die Kaufkraft des Wernerschen Bürgergeldes seiner Auffassung nach der des heutigen ALGII entsprechen soll, habe ich jetzt auch mehrfach gelesen. Ich bitte um Verzeihung - und muss jetzt meine Ansichten natürlich etwas überdenken.
Danke für die Erläuterung der Zielgrößensteuer; ich werde mich damit noch mal genauer auseinandersetzen. Gut, wenn man mit Leuten diskutieren kann, die mehr Fachwissen zu bieten haben. :)

@Björn: 
Für 1500 Euro Netto (die ich, wie gesagt, für überzogen halte, wenn man nicht den von Rayson erwähnten Kaufkraftverlust einkalkuliert), würde ich das auch tun. Aber ich denke, es gibt genug Leute, die gern 2000 Netto haben. Auch 3000 wären viele nicht abgeneigt. Und guck mal, wie viele Leute immer noch arbeiten, obwohl schon die Zinsen ihres Vermögens die 10.000er-Grenze pro Monat knacken. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Matthias B.:<br />
Sorg dafür, dass jeder auch eine ordentliche Gegenleistung erbringen kann, dann können wir darüber reden. Ich kenne so viele Leute, die seit langem eine Arbeit suchen, die aber einfach keiner haben will, dass ich Kommentare wie deinen als Hohn empfinde - auch, wenn du ihn sicherlich nicht so gemeint hast. Mit dem ALGII kann man aber tatsächlich seine Grundinstinkte befriedigen, wie ich ja auch bereits anmerkte. Nur die Erniedrigungen und das teure Drumherum (die Herrschaften Kontrolleure und Bürokraten) will ich nicht mehr haben.</p>
	<p>@Rayson:<br />
Es ging mir nicht um die Anteilseigner. Für die Mitarbeiter müssen auch Lohn-/Einkommensteuern bezahlt werden, und in der internen Kalkulation jedes Unternehmens, in dem ich bisher gearbeitet habe, gehörten diese zu den Kosten, die man pro Mitarbeiter rechnet. Aber: Dass die Kaufkraft des Wernerschen Bürgergeldes seiner Auffassung nach der des heutigen ALGII entsprechen soll, habe ich jetzt auch mehrfach gelesen. Ich bitte um Verzeihung - und muss jetzt meine Ansichten natürlich etwas überdenken.<br />
Danke für die Erläuterung der Zielgrößensteuer; ich werde mich damit noch mal genauer auseinandersetzen. Gut, wenn man mit Leuten diskutieren kann, die mehr Fachwissen zu bieten haben. :)</p>
	<p>@Björn:<br />
Für 1500 Euro Netto (die ich, wie gesagt, für überzogen halte, wenn man nicht den von Rayson erwähnten Kaufkraftverlust einkalkuliert), würde ich das auch tun. Aber ich denke, es gibt genug Leute, die gern 2000 Netto haben. Auch 3000 wären viele nicht abgeneigt. Und guck mal, wie viele Leute immer noch arbeiten, obwohl schon die Zinsen ihres Vermögens die 10.000er-Grenze pro Monat knacken.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Björn Gießler</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-287</link>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 02:34:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-287</guid>
					<description>Am Rande: Für 1500 Netto würde ich übrigens ernsthaft erwägen, meine Zeit zukünftig frei zu gestalten.

Es ist nicht so, dass ich meine Arbeit hassen würde - aber mir fallen durchaus auch noch andere schöne Dinge ein, mit denen man seine Zeit vertreiben kann. Das viel zitierte Gefühl, gebraucht zu werden, würde ich sicher nicht vermissen. Ich bin selbstherrlich genug, um davon auszugehen, dass die Welt mich so oder so braucht...

Und weil ich bestimmt nicht der Einzige bin, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es funktioniert...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Am Rande: Für 1500 Netto würde ich übrigens ernsthaft erwägen, meine Zeit zukünftig frei zu gestalten.</p>
	<p>Es ist nicht so, dass ich meine Arbeit hassen würde - aber mir fallen durchaus auch noch andere schöne Dinge ein, mit denen man seine Zeit vertreiben kann. Das viel zitierte Gefühl, gebraucht zu werden, würde ich sicher nicht vermissen. Ich bin selbstherrlich genug, um davon auszugehen, dass die Welt mich so oder so braucht&#8230;</p>
	<p>Und weil ich bestimmt nicht der Einzige bin, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es funktioniert&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-286</link>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 01:17:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-286</guid>
					<description>&lt;i&gt;Du behauptest, wenn ich dich richtig verstehe, dass eine Kostensenkung für ein bestimmtes Produkt im allgemeinen nicht zu einer Senkung der entsprechenden Preise führt?&lt;/i&gt;

Nein, ich behaupte, dass Einkommensteuern nicht zu den Produktkosten gehören. Zumindest nicht kurzfristig, und die langfristigen Folgen hängen sehr von den Details des Steuersystems ab. Gehst du davon aus, dass die Preise eines Unternehmens, dessen Anteilseigner den Spitzensteuersatz bezahlen, höher wären als die eines Unternehmens, das überwiegend im Besitz von Beziehern niedriger zu versteuernder Einkommen ist?

Eine Zielgrößensteuer ist eine Steuer, die die Zielgröße von Entscheidungen besteuert. Sie wirkt daher immer entscheidungsneutral, d.h. der Entscheider handelt immer unabhängig von ihrer Höhe. Streng betriebswirtschaftlich wären z.B. Wertänderungen die Zielgröße. Das angelsächsische Rechnungswesen versucht, sich dieser anzunähern. Wenn wir also die vielen Gestaltungsspielräume, die der Unsicherheit von Zukunft geschuldet sind,  als Einfallstor für Willkür außer Acht lassen, wäre eine Steuer auf einen IFRS-Gewinn nahe an einer Zielgrößensteuer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><i>Du behauptest, wenn ich dich richtig verstehe, dass eine Kostensenkung für ein bestimmtes Produkt im allgemeinen nicht zu einer Senkung der entsprechenden Preise führt?</i></p>
	<p>Nein, ich behaupte, dass Einkommensteuern nicht zu den Produktkosten gehören. Zumindest nicht kurzfristig, und die langfristigen Folgen hängen sehr von den Details des Steuersystems ab. Gehst du davon aus, dass die Preise eines Unternehmens, dessen Anteilseigner den Spitzensteuersatz bezahlen, höher wären als die eines Unternehmens, das überwiegend im Besitz von Beziehern niedriger zu versteuernder Einkommen ist?</p>
	<p>Eine Zielgrößensteuer ist eine Steuer, die die Zielgröße von Entscheidungen besteuert. Sie wirkt daher immer entscheidungsneutral, d.h. der Entscheider handelt immer unabhängig von ihrer Höhe. Streng betriebswirtschaftlich wären z.B. Wertänderungen die Zielgröße. Das angelsächsische Rechnungswesen versucht, sich dieser anzunähern. Wenn wir also die vielen Gestaltungsspielräume, die der Unsicherheit von Zukunft geschuldet sind,  als Einfallstor für Willkür außer Acht lassen, wäre eine Steuer auf einen IFRS-Gewinn nahe an einer Zielgrößensteuer.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Matthias B.</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-285</link>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 23:15:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-285</guid>
					<description>Also ich wäre auch dafür, daß wir sämtliche Sozialsysteme einstampfen und es dann aber beim gegenwärtigen Bürgergeld belassen, auch bekannt als AlgII.

Ca. 350€ + WarmMiete im Monat steuerfinanziert. Ich finde, das reicht völlig aus. Ich musste auch ein paar Jahre mit ungefähr so einer Summe auskommen. Das reicht völlig um etwaige &quot;Grundinstinkte&quot; zu befriedigen.

Von dem Gedanken so eine Leistung bedingungslos auszuzahlen halte ich dagegen nicht so viel, da diese leistungen ja anderen Steuerzahlern abgenommen wurden und somit das Prinzip Leistung-Gegenleistung unbedingt eingehalten werden sollte.

@Marcc

&lt;i&gt;Mit der Idee, dass man die, die nciht arbeiten wollen eh nicht dazu zwingen kann.&lt;/i&gt;

Zum arbeiten zwingen muss man meiner Meinung nach ja auch niemanden. Man sollte denjenigen bloß nicht fürs nichts tun bezahlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Also ich wäre auch dafür, daß wir sämtliche Sozialsysteme einstampfen und es dann aber beim gegenwärtigen Bürgergeld belassen, auch bekannt als AlgII.</p>
	<p>Ca. 350€ + WarmMiete im Monat steuerfinanziert. Ich finde, das reicht völlig aus. Ich musste auch ein paar Jahre mit ungefähr so einer Summe auskommen. Das reicht völlig um etwaige &#8220;Grundinstinkte&#8221; zu befriedigen.</p>
	<p>Von dem Gedanken so eine Leistung bedingungslos auszuzahlen halte ich dagegen nicht so viel, da diese leistungen ja anderen Steuerzahlern abgenommen wurden und somit das Prinzip Leistung-Gegenleistung unbedingt eingehalten werden sollte.</p>
	<p>@Marcc</p>
	<p><i>Mit der Idee, dass man die, die nciht arbeiten wollen eh nicht dazu zwingen kann.</i></p>
	<p>Zum arbeiten zwingen muss man meiner Meinung nach ja auch niemanden. Man sollte denjenigen bloß nicht fürs nichts tun bezahlen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: marcc</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-284</link>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 21:45:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/01/14/gotz-werner-wir-brauchen-ein-burgergeld/#comment-284</guid>
					<description>In &quot;Brand Eins&quot; hatte sich auch Thomas Straubhaar vom HWWI für ein Grundeinkommen ausgesprochen. Mit der Idee, dass man die, die nciht arbeiten wollen eh nicht dazu zwingen kann.

Die Idee &quot;Grundeinkommen&quot; ist bestechend, nur bleiben &quot;wir &quot; (wobei Götz Werner meines Wissens das BGE nur in der ganzen EU für umsetzbar hält) dann auch wettbewerbsfähig? Denn das man mit einer ineffizienten Wirtschaft auch - wenn auch schlecht - wirtschaften kann hat ja der Ostblock gezeigt. Nur hat eine Volkswirtschaft, die zuwenig &quot;Druck&quot; ausübt, meiner Meinung nach gegen eine wettbewerbsorientierte/ kapitalistische/ marktwirtschaftliche Volkswirtschaft wenig Chancen zu bestehen. Angst und Gier sind halt doch starke Antriebe.

(www.hwwi.org/mediencenter/indenmedien-archiv2005/2005-07_brandeins.pdf ca. 800kB) </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>In &#8220;Brand Eins&#8221; hatte sich auch Thomas Straubhaar vom HWWI für ein Grundeinkommen ausgesprochen. Mit der Idee, dass man die, die nciht arbeiten wollen eh nicht dazu zwingen kann.</p>
	<p>Die Idee &#8220;Grundeinkommen&#8221; ist bestechend, nur bleiben &#8220;wir &#8221; (wobei Götz Werner meines Wissens das BGE nur in der ganzen EU für umsetzbar hält) dann auch wettbewerbsfähig? Denn das man mit einer ineffizienten Wirtschaft auch - wenn auch schlecht - wirtschaften kann hat ja der Ostblock gezeigt. Nur hat eine Volkswirtschaft, die zuwenig &#8220;Druck&#8221; ausübt, meiner Meinung nach gegen eine wettbewerbsorientierte/ kapitalistische/ marktwirtschaftliche Volkswirtschaft wenig Chancen zu bestehen. Angst und Gier sind halt doch starke Antriebe.</p>
	<p>(www.hwwi.org/mediencenter/indenmedien-archiv2005/2005-07_brandeins.pdf ca. 800kB)
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
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