Apartheid à la Helvetia
Ulrich Kienzle im schweizerischen Luxusreiseziel St. Moritz:
“St. Moritz ist so apart, dass man dabei schon an Apartheid denken könnte. Aber Geld schafft die gewünschte Distanz viel geräuschloser und effektiver”.
Nur, weil man zynisch ist, muss man nicht Unrecht haben.










In einer Züricher Bank. Ein Mann kommt mit Köfferchen rein und flüstert zum Angestellten: “Ich möchte eine Million Euro in bar auf einem Nummernkonto anlegen.” Der Angestellte: “Sie brauchen nicht zu flüstern. Armut ist bei uns keine Schande.”
:-D
Comment von marcc — 17. 1. 2006 @ 18:24
Hehe, gute Antwort. Ja, unsere Schweizer Nachbarn… Grüße an alle Eidgenossen unter unseren Besuchern!
Comment von Karsten — 17. 1. 2006 @ 18:31
Apartheid und Rassismus begründen sich aus der Abstammung, nicht aus Einkommensunterschieden.
Der Spruch ist saudumm - lediglich ein Ausfluss des Sozialneides, der in den Medien transportiert wird.
Comment von jo@chim — 17. 1. 2006 @ 22:54
Wo jede Kritik an den aktuellen Verhältnissen zum Sozialneid wird… Nirgendwo in Kienzles Spruch wird gesagt, dass es sich dabei um Rassismus und Apartheid handelt - es wird nur ein Vergleich gezogen. Dass der Vergleich hinkt und das Beispiel überzogen ist, macht seinen Humor aus. Und wir reden hier nicht über den Kollegen, der sich mehr anstrengt und darum 1. Klasse Bahn fahren kann, sondern über eine vielfach durch die Gnade der reichen Geburt gesegnete globale Ober-Oberschicht, deren Abstand zu den Verhältnissen “durchschnittlicher” Menschen immer größer wird. So groß, dass ihnen immer mehr auch räumlicher Abstand eine Herzenssache wird.
Comment von Karsten — 18. 1. 2006 @ 0:05