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	<title>Comments on: Die Rückkehr des „kleinen Aristide“?</title>
	<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/</link>
	<description>Radikal - Liberal - Frech</description>
	<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 21:59:45 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Kay Hanisch</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-421</link>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2006 15:38:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-421</guid>
					<description>Vielleicht regiere ich immer etwas allergisch, wenn immer wieder gesagt wird, daß in Staaten, die eine antiwestliche Außenpolitik betreiben, Menschenrechte verletzt werden, während diese Menschenrechtsverletzungen in prowestlichen Staaten beiseite geschoben werden oder als geringfügiger berachtet werden. Guatemala ist übrigens kein rechts orientiertes Regime, sondern eine &quot;Demokratie&quot; mit freien Wahlen, auch wenn gewisse Zustände dort anders anmuten. Mir geht es vor allem um Ausgewogenheit. Menschenrechte sind nämlich nicht nur Bürgerrechte, sondern auch soziale Rechte und die werden in Kuba eben höher gehalten als im Mutterland der Demokratie - den USA. Laut Amnesty soll es 2005 70-100 politische Gefangene in Kuba gegeben haben. Wie viele waren es in den USA (inkl. Guantanamo)?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Vielleicht regiere ich immer etwas allergisch, wenn immer wieder gesagt wird, daß in Staaten, die eine antiwestliche Außenpolitik betreiben, Menschenrechte verletzt werden, während diese Menschenrechtsverletzungen in prowestlichen Staaten beiseite geschoben werden oder als geringfügiger berachtet werden. Guatemala ist übrigens kein rechts orientiertes Regime, sondern eine &#8220;Demokratie&#8221; mit freien Wahlen, auch wenn gewisse Zustände dort anders anmuten. Mir geht es vor allem um Ausgewogenheit. Menschenrechte sind nämlich nicht nur Bürgerrechte, sondern auch soziale Rechte und die werden in Kuba eben höher gehalten als im Mutterland der Demokratie - den USA. Laut Amnesty soll es 2005 70-100 politische Gefangene in Kuba gegeben haben. Wie viele waren es in den USA (inkl. Guantanamo)?
</p>
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	<item>
		<title>by: Karsten</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-419</link>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2006 08:28:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-419</guid>
					<description>Was Boche wohl meint, und was auch ich ähnlich sehe, ist die Art und Weise, wie du den Vorwürfen an Kuba und seine Freunde begegnet bist: Mit einer Art Schulterzucken und dem Verweis darauf, dass ja auch anderswo gefoltert wird - sowie mit der Verharmlosung durch den Vergleich mit Luxemburg. Nach dem ursprünglichen Vergleich &quot;konsequente südamerikanische Sozialisten (mit Folter) gegen europäische Salonsozialisten&quot; wiesen wir beide darauf hin, dass diese Konsequenz eben auch mit Folter und Verletzungen von Menschen- und Bürgerrechten einhergeht. In dieser Betrachtung haben Guatemala und andere, eher rechts orientierte Regimes in Lateinamerika nichts zu suchen: Ich bevorzuge die Salonsozialisten allemal.

Dein Vorwurf, wir würden die Menschenrechtsverletzungen dort &quot;beiseite schieben&quot;, ist billig und greift nicht - man kann nicht jedes Mal alle folternden und unterdrückenden Systeme auflisten, wenn man eines von ihnen kritisieren will, und ein ehrlich argumentierender Gesprächspartner verlangt das auch nicht. Die reflexartige Erwähnung, die du hier zeigtest, hat schon etwas von &quot;aufrechnen und wegaddieren&quot; - oder etwa nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Was Boche wohl meint, und was auch ich ähnlich sehe, ist die Art und Weise, wie du den Vorwürfen an Kuba und seine Freunde begegnet bist: Mit einer Art Schulterzucken und dem Verweis darauf, dass ja auch anderswo gefoltert wird - sowie mit der Verharmlosung durch den Vergleich mit Luxemburg. Nach dem ursprünglichen Vergleich &#8220;konsequente südamerikanische Sozialisten (mit Folter) gegen europäische Salonsozialisten&#8221; wiesen wir beide darauf hin, dass diese Konsequenz eben auch mit Folter und Verletzungen von Menschen- und Bürgerrechten einhergeht. In dieser Betrachtung haben Guatemala und andere, eher rechts orientierte Regimes in Lateinamerika nichts zu suchen: Ich bevorzuge die Salonsozialisten allemal.</p>
	<p>Dein Vorwurf, wir würden die Menschenrechtsverletzungen dort &#8220;beiseite schieben&#8221;, ist billig und greift nicht - man kann nicht jedes Mal alle folternden und unterdrückenden Systeme auflisten, wenn man eines von ihnen kritisieren will, und ein ehrlich argumentierender Gesprächspartner verlangt das auch nicht. Die reflexartige Erwähnung, die du hier zeigtest, hat schon etwas von &#8220;aufrechnen und wegaddieren&#8221; - oder etwa nicht?
</p>
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	<item>
		<title>by: Kay Hanisch</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-417</link>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2006 13:27:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-417</guid>
					<description>Okay, wir haben uns jetzt genug angeätzt. Es wäre mir lieb, wenn wir in Zukunft dahin übereinkommen könnten, miteinander etwas sachlicher und fairer umzugehen. Nicht jeder kann zu jedem Thema alles wissen und deswegen ist es gut, daß man sich nach den Artikeln auch direkt dazu austauschen kann. Damit das ganze auch noch Spaß macht, sollten wir versuchen, dem anderen nicht immer gleich etwas nachzureden und unvoreingenommener an die Beiträge des anderen herangehen.

Was bitte meinst Du mit &quot;Menschenrechtsverletzungen aufrechnen oder wegaddieren&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Okay, wir haben uns jetzt genug angeätzt. Es wäre mir lieb, wenn wir in Zukunft dahin übereinkommen könnten, miteinander etwas sachlicher und fairer umzugehen. Nicht jeder kann zu jedem Thema alles wissen und deswegen ist es gut, daß man sich nach den Artikeln auch direkt dazu austauschen kann. Damit das ganze auch noch Spaß macht, sollten wir versuchen, dem anderen nicht immer gleich etwas nachzureden und unvoreingenommener an die Beiträge des anderen herangehen.</p>
	<p>Was bitte meinst Du mit &#8220;Menschenrechtsverletzungen aufrechnen oder wegaddieren&#8221;?
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Boche</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-413</link>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2006 14:25:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-413</guid>
					<description>Von Monopol war keine Rede. 
Ich hatte erst nur nicht verstanden, dass sich Menschenrechtsverletzungen aufrechnen und dadurch weg-addieren lassen. Wodurch aus Menschenrechtsverletzern plötzlich &quot;konsequente Sozialisten&quot; werden.
Jetzt begreife ich das Prinzip und was für dich &quot;liberal&quot; bedeutet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Von Monopol war keine Rede.<br />
Ich hatte erst nur nicht verstanden, dass sich Menschenrechtsverletzungen aufrechnen und dadurch weg-addieren lassen. Wodurch aus Menschenrechtsverletzern plötzlich &#8220;konsequente Sozialisten&#8221; werden.<br />
Jetzt begreife ich das Prinzip und was für dich &#8220;liberal&#8221; bedeutet.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Kay Hanisch</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-412</link>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2006 14:06:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-412</guid>
					<description>Ich weiß nicht. Tut sie das? Ich hab nur gesagt, daß Luxemburg wie auch Deutschland in Amnesty Jahresberichten gelegentlich am Pranger steht. Zum Beispiel wenn Asylbewerber etwas &quot;ruppig angepackt&quot; werden oder &quot;hinfallen&quot;.Aber wenn Du sagst, in Luxemburg wird gefoltert - hui, da leg ich meine Schwarzkonten wohl besser in Syrien an.
Ich find es argumentativ äußert billig, die Menschenrechtsverletzungen in Kuba an den Pranger zu stellen, aber gleichzeitig die Menschenrechtsverletzungen in den &quot;globalisierungsfreundlichen&quot; und &quot;demokratischen&quot; Staaten bei Seite zu schieben. Wer in Kuba seinen Mund gegen die Revolution aufmacht, geht zwar in den Bau, aber auf Kuba werden keine Straßenkinder von Todesschwadronen getötet wie im &quot;demokratischen&quot; Honduras oder Guatemala. Manchmal kommst Du mir reichlich &quot;brainwashed&quot; vor - als ob linke Regierungen ein Monopol auf Menschenrechtsverletzungen hätten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich weiß nicht. Tut sie das? Ich hab nur gesagt, daß Luxemburg wie auch Deutschland in Amnesty Jahresberichten gelegentlich am Pranger steht. Zum Beispiel wenn Asylbewerber etwas &#8220;ruppig angepackt&#8221; werden oder &#8220;hinfallen&#8221;.Aber wenn Du sagst, in Luxemburg wird gefoltert - hui, da leg ich meine Schwarzkonten wohl besser in Syrien an.<br />
Ich find es argumentativ äußert billig, die Menschenrechtsverletzungen in Kuba an den Pranger zu stellen, aber gleichzeitig die Menschenrechtsverletzungen in den &#8220;globalisierungsfreundlichen&#8221; und &#8220;demokratischen&#8221; Staaten bei Seite zu schieben. Wer in Kuba seinen Mund gegen die Revolution aufmacht, geht zwar in den Bau, aber auf Kuba werden keine Straßenkinder von Todesschwadronen getötet wie im &#8220;demokratischen&#8221; Honduras oder Guatemala. Manchmal kommst Du mir reichlich &#8220;brainwashed&#8221; vor - als ob linke Regierungen ein Monopol auf Menschenrechtsverletzungen hätten.
</p>
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	<item>
		<title>by: Boche</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-411</link>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2006 14:59:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-411</guid>
					<description>Die luxemburgische Regierung lässt unliebsame Oppositionelle foltern und ermorden. Mir gruselt.

Allerdings mehr vor dem argumentativen Niveau hier.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Die luxemburgische Regierung lässt unliebsame Oppositionelle foltern und ermorden. Mir gruselt.</p>
	<p>Allerdings mehr vor dem argumentativen Niveau hier.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Kay Hanisch</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-410</link>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2006 14:10:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-410</guid>
					<description>Zum Chavez-Block gehört für mich nicht nur Kuba, sondern derzeit auch Brasilien, Argentinien, Uruguay, Bolivien. Menschenrechte werden in Industrieländern und den globalisierungsfreundlichen Staaten genauso verletzt (lassen wir jetzt mal das linksfossile Kuba außen vor). Man sollte schon mal den ganzen Amnesty-Jahresbericht lesen. Da steht selbst Luxemburg gelegentlich am Pranger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Zum Chavez-Block gehört für mich nicht nur Kuba, sondern derzeit auch Brasilien, Argentinien, Uruguay, Bolivien. Menschenrechte werden in Industrieländern und den globalisierungsfreundlichen Staaten genauso verletzt (lassen wir jetzt mal das linksfossile Kuba außen vor). Man sollte schon mal den ganzen Amnesty-Jahresbericht lesen. Da steht selbst Luxemburg gelegentlich am Pranger.
</p>
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	<item>
		<title>by: Karsten</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-409</link>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2006 13:46:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-409</guid>
					<description>Tut mir leid, Kay: Wenn Fidel Castro und seine Freunde nicht &quot;extrem links&quot; sind, dann fällt mir zur Füllung dieses Begriffes außer Kim Jong-Il keiner mehr ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Tut mir leid, Kay: Wenn Fidel Castro und seine Freunde nicht &#8220;extrem links&#8221; sind, dann fällt mir zur Füllung dieses Begriffes außer Kim Jong-Il keiner mehr ein.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Boche</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-408</link>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2006 10:01:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-408</guid>
					<description>&lt;i&gt;Na na, so “extrem links” ist ja der Chavez-Block nun nicht, nur konsequenter als die europäischen Salon-Sozialisten.&lt;/i&gt;

Stimmt. Bei amnesty international kann man nachlesen, was europäische Salon-Sozialisten von ihrem venezuelanischen Genossen noch an Konsequenz lernen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><i>Na na, so “extrem links” ist ja der Chavez-Block nun nicht, nur konsequenter als die europäischen Salon-Sozialisten.</i></p>
	<p>Stimmt. Bei amnesty international kann man nachlesen, was europäische Salon-Sozialisten von ihrem venezuelanischen Genossen noch an Konsequenz lernen können.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Kay Hanisch</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-407</link>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2006 19:37:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/02/13/kleineraristide/#comment-407</guid>
					<description>Na na, so &quot;extrem links&quot; ist ja der Chavez-Block nun nicht, nur konsequenter als die europäischen Salon-Sozialisten. Haiti wird sich aber vermutlich nicht in diesen Block einreihen. Es war schon immer ein Sonderfall (z.B. das einzige Land in dem der Voodoo-Kult Staatsreligion ist). Haiti ist das ärmste Land Amerikas und extrem abhängig von westlicher Hilfe. Auch in seiner ersten Amtszeit hat sich Preval dem Druck des IWF gebeugt und Staatsbetriebe privatisiert, was zu Entlassungen und Protesten geführt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Na na, so &#8220;extrem links&#8221; ist ja der Chavez-Block nun nicht, nur konsequenter als die europäischen Salon-Sozialisten. Haiti wird sich aber vermutlich nicht in diesen Block einreihen. Es war schon immer ein Sonderfall (z.B. das einzige Land in dem der Voodoo-Kult Staatsreligion ist). Haiti ist das ärmste Land Amerikas und extrem abhängig von westlicher Hilfe. Auch in seiner ersten Amtszeit hat sich Preval dem Druck des IWF gebeugt und Staatsbetriebe privatisiert, was zu Entlassungen und Protesten geführt hat.
</p>
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