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	<title>Comments on: Wertschöpfungsabgabe vs. Mehrwertsteuer</title>
	<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/03/03/wertschoepfung_vs_mehrwertsteuer/</link>
	<description>Radikal - Liberal - Frech</description>
	<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 01:11:17 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Karsten</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/03/03/wertschoepfung_vs_mehrwertsteuer/#comment-428</link>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2006 22:11:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/03/03/wertschoepfung_vs_mehrwertsteuer/#comment-428</guid>
					<description>Ich sehe das etwas anders als du, Klaus. Ich habe mich klar entschieden, weiter in Deutschland zu leben, und akzeptiere daher, wenn sich eine offensichtlich mehrheitliche Meinung herausgebildet hat, die ich im Augenblick nicht ändern kann. Und dann mache ich mir eben Gedanken dazu, wie man diese möglichst sinnvoll (oder am wenigsten sinnlos) umsetzen kann. 

Wenn beide Instrumente tatsächlich gleich sind (und ich das richtig verstanden habe), dann sollte man vielleicht kompromissartig beide zu einem gewissen Grad einführen, um den Menschen das Gefühl sozialer Gerechtigkeit zu geben. Wir dürfen weder die Oberschicht noch die Unterschicht verunsichern, und psychologisch gibt es zwischen den beiden Methoden ja doch Unterschiede.

Im Prinzip würde ich es aber auch für schlauer halten, öffentliche Verschwendung und Fehlplanung sowie Korruption zu bekämpfen sowie an anderen Stellen wie Großprojekten etwas zu sparen, anstatt die Steuern zu erhöhen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich sehe das etwas anders als du, Klaus. Ich habe mich klar entschieden, weiter in Deutschland zu leben, und akzeptiere daher, wenn sich eine offensichtlich mehrheitliche Meinung herausgebildet hat, die ich im Augenblick nicht ändern kann. Und dann mache ich mir eben Gedanken dazu, wie man diese möglichst sinnvoll (oder am wenigsten sinnlos) umsetzen kann. </p>
	<p>Wenn beide Instrumente tatsächlich gleich sind (und ich das richtig verstanden habe), dann sollte man vielleicht kompromissartig beide zu einem gewissen Grad einführen, um den Menschen das Gefühl sozialer Gerechtigkeit zu geben. Wir dürfen weder die Oberschicht noch die Unterschicht verunsichern, und psychologisch gibt es zwischen den beiden Methoden ja doch Unterschiede.</p>
	<p>Im Prinzip würde ich es aber auch für schlauer halten, öffentliche Verschwendung und Fehlplanung sowie Korruption zu bekämpfen sowie an anderen Stellen wie Großprojekten etwas zu sparen, anstatt die Steuern zu erhöhen.
</p>
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	<item>
		<title>by: Klaus Lenz</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/03/03/wertschoepfung_vs_mehrwertsteuer/#comment-427</link>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2006 20:36:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/03/03/wertschoepfung_vs_mehrwertsteuer/#comment-427</guid>
					<description>Interessant ist bei diesen ganzen Debatten, dass nur darüber nachgedacht wird, wem man wieviel Geld wegnehmen kann. Höhere Umsatzsteuer, höhere Erbschaftssteuer, höhere Spitzensteuer.
Warum macht man es sich nicht ganz einfach und verlangt 100% Steuer auf jede Einnahme, und gewährt dann gnädig ein Taschengeld?
Wenn die Menschen Iin Deutschland nicht fähig sind, zwischen rechtem und linkem Kommunismus zu unterscheiden, demzufolge ohne nachzudenken nur entweder CDU oder SPD wählen, oder wie jetzt sogar beide zusammen, haben sie es nicht anders verdient.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Interessant ist bei diesen ganzen Debatten, dass nur darüber nachgedacht wird, wem man wieviel Geld wegnehmen kann. Höhere Umsatzsteuer, höhere Erbschaftssteuer, höhere Spitzensteuer.<br />
Warum macht man es sich nicht ganz einfach und verlangt 100% Steuer auf jede Einnahme, und gewährt dann gnädig ein Taschengeld?<br />
Wenn die Menschen Iin Deutschland nicht fähig sind, zwischen rechtem und linkem Kommunismus zu unterscheiden, demzufolge ohne nachzudenken nur entweder CDU oder SPD wählen, oder wie jetzt sogar beide zusammen, haben sie es nicht anders verdient.
</p>
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	<item>
		<title>by: David</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/03/03/wertschoepfung_vs_mehrwertsteuer/#comment-420</link>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2006 12:02:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/03/03/wertschoepfung_vs_mehrwertsteuer/#comment-420</guid>
					<description>Ein Höhepunkt der Sendung war, fand ich, wie der chinesische Gast dem verdutzten Gregor Gysi erklärte, dass das zunehmende Gefälle zwischen Reich und Arm in China auch ein Motor der wirtschaftlichen Entwicklung sei, weil die Armen dann umso motivierter seien, den Standard der vorreitenden Reichen zu erreichen. Gysi war absolut geplättet ob dieses Ausbunds an Un-Egalitarismus. Und als der Chinese dann noch erklärte, dass Wohlstand nur durch Arbeiten komme,  nicht etwa durch politisches und gewerkschaftliches Herumdoktern, war das auch Michael Glos zu viel des Guten. Glos hat übrigens wieder einmal das Vorurteil bestätigt, dass er nicht nur keine Ahnung von Wirtschaft hat, sondern dass er dies auch offen zeigen kann. Das Schlagwort &quot;Basarökonomie&quot; fand er, ganz populistisch-pseudokennerhaft, zu zugespitzt &quot;von dem Professor aus München&quot;, und zu den 40% Unternehmensgewinnen (von denen diese den Arbeitnehmern gemeinerweise nicht einmal 5% gönnen, so der IG-Metall-Vertreter), fiel ihm nur ein, dass dieser Gewinn ja vor allem im Ausland gemacht wird. Auf den Umstand, dass ja nicht jedes Jahr 40% Gewinn gemacht wird, und dass es auch Jahre mit Verlusten gibt (die dann natürlich nicht an die Arbeitnehmer weitergegeben werden dürfen), kam leider keiner der Diskutanten zu sprechen, nicht einmal Zumwinkel, dem ein Rhetorik-Seminar auch gut tun würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ein Höhepunkt der Sendung war, fand ich, wie der chinesische Gast dem verdutzten Gregor Gysi erklärte, dass das zunehmende Gefälle zwischen Reich und Arm in China auch ein Motor der wirtschaftlichen Entwicklung sei, weil die Armen dann umso motivierter seien, den Standard der vorreitenden Reichen zu erreichen. Gysi war absolut geplättet ob dieses Ausbunds an Un-Egalitarismus. Und als der Chinese dann noch erklärte, dass Wohlstand nur durch Arbeiten komme,  nicht etwa durch politisches und gewerkschaftliches Herumdoktern, war das auch Michael Glos zu viel des Guten. Glos hat übrigens wieder einmal das Vorurteil bestätigt, dass er nicht nur keine Ahnung von Wirtschaft hat, sondern dass er dies auch offen zeigen kann. Das Schlagwort &#8220;Basarökonomie&#8221; fand er, ganz populistisch-pseudokennerhaft, zu zugespitzt &#8220;von dem Professor aus München&#8221;, und zu den 40% Unternehmensgewinnen (von denen diese den Arbeitnehmern gemeinerweise nicht einmal 5% gönnen, so der IG-Metall-Vertreter), fiel ihm nur ein, dass dieser Gewinn ja vor allem im Ausland gemacht wird. Auf den Umstand, dass ja nicht jedes Jahr 40% Gewinn gemacht wird, und dass es auch Jahre mit Verlusten gibt (die dann natürlich nicht an die Arbeitnehmer weitergegeben werden dürfen), kam leider keiner der Diskutanten zu sprechen, nicht einmal Zumwinkel, dem ein Rhetorik-Seminar auch gut tun würde.
</p>
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