<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/1.5.1-alpha" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Comments on: Mehr zu Reinickendorf</title>
	<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/</link>
	<description>Radikal - Liberal - Frech</description>
	<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 01:20:57 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=1.5.1-alpha</generator>

	<item>
		<title>by: Klaus G.</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1383</link>
		<pubDate>Sun, 21 May 2006 13:06:46 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1383</guid>
					<description>Vorweg: Ich bin entschieden der Meinung, dass es einen latenten und teilweise offenen Antisemitismus in Deutschland gibt. 

Aber diese Story, die hier zeitgleich in dutzenden und aberdutzenden Foren gepostet wird (gibt es so etwas wie Foren-Spam?), die sieht mir doch eher nach einem (eher plump gemachten) Fake aus. Die Art und Weise, wie dieser behauptete Skandal an die Öffentlichkeit getragen wird, ist mehr als obskur. Seriöse Pressearbeit sieht so jedenfalls NICHT aus.  Der Text von &quot;Olaf Bergert&quot; ist eher eine Märchenstunde denn ein sachlich informierender (und belegter!) Text, und der Autor bleibt sämtliche Belege für seine Behauptungen schuldig - auch auf der verlinkten Seite &quot;www.synagoge-reinickendorf.de&quot; findet man nur viele Anschuldigungen, aber keinen einzigen Beleg.

Dafür findet man, wenn man eine Recherche über dieses angebliche „jüdische Zentrum“ in Reinickendorf anstellt, keinen, aber auch gar keinen Beleg dafür, dass dieses Zentrum überhaupt  außerhalb der virtuellen Welt des Internet existiert. Die konkreten Angaben zu jüdischen Institutionen, die die Website bietet (Synagogen, Archive, jüdische Zentren), beziehen sich sämtlich NICHT auf jüdische Einrichtungen in Reinickendorf, sondern auf andere jüdische Einrichtungen in Berlin. Einen Link oder einen Hinweis auf ein &quot;jüdisches Zentrum&quot; in Reinickendorf kann man auf keiner der vielen Websites finden, die sich mit jüdischem Leben in Berlin befassen. Auch die Website der jüdischen Gemeinde zu Berlin liefert keinen Hinweis - obwohl die jüdische Gemeinde zu Berlin doch angeblich mit dem &quot;jüdischen Zentrum&quot; in Reinickendorf &quot;zusammenarbeitet&quot;. Im Telefonbuch erbringt die Suche nach dem &quot;jüdischen Zentrum&quot; in Reinickendorf ebenfalls keinen Treffer. 

Die Website &quot;www.synagoge-reinickendorf.de&quot; ist zudem erst vor wenigen Wochen registriert worden - von einer Person (Albert Cedres), die man im gesamten Netz und auch im Telefonbuch nirgends finden kann - seltsam. Laut Impressum ist für die Seite abweichend vom WhoIs-Eintrag ein Markus Jäckel verantwortlich. Eine Person diesen Namens ist just Mitglied der FPD Reinickendorf. Bis vorgestern erschien in der Adressleiste des Seite &quot;www.synagoge-reinickendorf.de&quot; ein kleines FPD-Logo, das erst später durch einen Davidstern ausgetauscht wurde. Das Layout der Seite entspricht übrigens weitgehend dem Layout der Seite &quot;www.fdp-hermsdorf.de&quot;, die ebenfalls von einem gewissen &quot;Albert Cedres&quot; registriert ist. Hinter &quot;Albert Cedres&quot; könnte möglicherweise ein gewisser Udo Hagemann stehen, der unter der Adresse des angeblichen &quot;jüdischen Zentrums&quot; (Am Waldidyll 23) eine Firma betreibt. 

Dieser Udo Hagemann, dessen Adresse SOWOHL für das „jüdische Zentrum“ als auch für die FDP Hermsdorf als Kontaktadresse angegeben ist, ist derzeit in heftige Konflikte mit der Reinickendorfer FDP verwickelt. Es ist daher nicht auszuschließen, dass Hagemann selbst das unter seiner Adresse firmierende &quot;jüdische Zentrum&quot; gegründet haben könnte, um mit Hilfe dieses &quot;Zentrums&quot; den von ihm erhobenen Vorwurf des Antisemitismus gaubhafter vorbringen zu können. Solange jedoch der Betreiber des angeblichen &quot;jüdischen Zentrums&quot; jegliche Belege über dessen Existenz und insbesondere über die Stichhaltigkeit seiner Vorwürfe vorbringen kann, sollten seine dutzenden identischen Foreneinträge in der Rubrik „Forentroll“ behandelt werden.

Ich bin übrigens NICHT Mitglied der FDP. Ich finde es jedoch unerträglich, wenn das tatsächlich bestehende Problem des Antisemitismus in unserem Land für einen privaten Rachefeldzug bzw. zum Austragen partei-interner Konflikte benutzt wird! 

(P.S: Noch ein Nachtrag:
Dass ein Konflikt innerhalb der FDP im Hintergrund dieser merkwürdigen Foreneinträge steht, die seit wenigen Tagen überall gleichlautend auftauchen, legt ein Text auf der Website der FDP Reinickendoirf nahe: http://www.fdp-reinickendorf.de/freierubrik1.php?PHPSESSID=c8b9a9f77b506365b7a5252d7d832d1d=. 

Darin heißt es:
„Mit einem Qualmgenerator, der bald das dreimonatige Jubiläum seiner Parteizugehörigkeit wird feiern können, ist derzeit der OV Hermsdorf-Tegel gesegnet. Als nach eigenen Angaben „Chairman &amp;amp; CEO” (= Chief Executi-ve Officer) einer GmbH &amp;amp; Co KG mit Sitz am Hermsdorfer Waldidyll ist der Parteifreund professionell sehr kreativ und nachgerade publizitätssüchtig. Er verfügt über Fähigkeiten, die den Untergliederungen der Partei chronisch abgingen – einen leichten Server-Zugang zum Internet und damit die Möglichkeit, Websites zu entwerfen und schnell zu pflegen. [...]
Auf jeden Fall hat er die Domain des Ortsverbands besetzt. Außenstehende müssen vermuten, dass das die „offizielle“ Seite der Partei ist, wenn sie diese anklicken. Tatsächlich ist es sein persönliches Info- und Kampfblatt, sein privates Zentralorgan. [...]
Wie dem auch sei, das Neuest-Mitglied fand, dass der OV-Vorstand total unfähig sei und abgeräumt werden müsste. Nachdem er sich von der Landesgeschäftsstelle hatte beraten lassen, wie man es machen könne, und eine knappe Handvoll Mitstreiter gefunden waren, ging er zur Sache. Problem war nur, dass der Vorstand satzungsgemäß auf zwei Jahre gewählt war und daher nicht bei der Jahreshauptversammlung Anfang Februar zur Neuwahl anstand. Also musste ein Abwahlantrag her. Erfolg konnte dieser nur haben, wenn er ihm gelänge, den Vorstand öffentlich so zu desavouieren, dass er zurücktreten musste. Oder dass die Mitglieder den Vorstand „im Interesse der Partei“ abwählten.
Nun gut, seitdem es die Partei gibt, kann man über Vorstände nörgeln und ihnen vorwerfen, dass sie die Partei nicht wie hauptamtlich dafür eingestellte und bezahlte Geschäftsführer voranbrachten. Diesen Vorwurf nach dem engagierten und erfolgreichen Wahlkampf 2005 ernsthaft zu erheben, war andererseits durchaus ein Problem. Also musste härterer Tobak her! Unschlagbar in der FDP ist dafür immer der Vorwurf des Antisemitismus, Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit.
Hilfreich wäre dafür jedoch nicht, wenn man liberal-rechtsstaatliche Verfahren beachtete: Wenn man vorher den damit Beschuldigten das rechtliche Gehör gäbe, wenn man die Verfahrenswege einhielte, um die Vorwürfe zu klären und zu bewerten. Und wenn man den Mund schlösse, wenn man diese Vorwürfe nicht beweisen kann - und nicht umgekehrt öffentlich beschuldigte, weil der Angeklagte seine Unschuld noch nicht hätte beweisen können (beweisen Sie mal, was Sie nicht (!) gesagt haben!). Also rein in die Presse, die so etwas in nachrichtenarmen Zeiten dankbarst aufgreift und es zu Überschriften kommen ließ, ob die „FDP Hermsdorf rassistisch“ sei.
Prächtig machte sich insbesondere der Antisemitismus-Vorwurf gegen ein Vorstandsmitglied aufgrund einer angeblichen Äußerung im Rahmen eines persönlichen Telefonats mit einer dritten Person.“)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Vorweg: Ich bin entschieden der Meinung, dass es einen latenten und teilweise offenen Antisemitismus in Deutschland gibt. </p>
	<p>Aber diese Story, die hier zeitgleich in dutzenden und aberdutzenden Foren gepostet wird (gibt es so etwas wie Foren-Spam?), die sieht mir doch eher nach einem (eher plump gemachten) Fake aus. Die Art und Weise, wie dieser behauptete Skandal an die Öffentlichkeit getragen wird, ist mehr als obskur. Seriöse Pressearbeit sieht so jedenfalls NICHT aus.  Der Text von &#8220;Olaf Bergert&#8221; ist eher eine Märchenstunde denn ein sachlich informierender (und belegter!) Text, und der Autor bleibt sämtliche Belege für seine Behauptungen schuldig - auch auf der verlinkten Seite &#8220;www.synagoge-reinickendorf.de&#8221; findet man nur viele Anschuldigungen, aber keinen einzigen Beleg.</p>
	<p>Dafür findet man, wenn man eine Recherche über dieses angebliche „jüdische Zentrum“ in Reinickendorf anstellt, keinen, aber auch gar keinen Beleg dafür, dass dieses Zentrum überhaupt  außerhalb der virtuellen Welt des Internet existiert. Die konkreten Angaben zu jüdischen Institutionen, die die Website bietet (Synagogen, Archive, jüdische Zentren), beziehen sich sämtlich NICHT auf jüdische Einrichtungen in Reinickendorf, sondern auf andere jüdische Einrichtungen in Berlin. Einen Link oder einen Hinweis auf ein &#8220;jüdisches Zentrum&#8221; in Reinickendorf kann man auf keiner der vielen Websites finden, die sich mit jüdischem Leben in Berlin befassen. Auch die Website der jüdischen Gemeinde zu Berlin liefert keinen Hinweis - obwohl die jüdische Gemeinde zu Berlin doch angeblich mit dem &#8220;jüdischen Zentrum&#8221; in Reinickendorf &#8220;zusammenarbeitet&#8221;. Im Telefonbuch erbringt die Suche nach dem &#8220;jüdischen Zentrum&#8221; in Reinickendorf ebenfalls keinen Treffer. </p>
	<p>Die Website &#8220;www.synagoge-reinickendorf.de&#8221; ist zudem erst vor wenigen Wochen registriert worden - von einer Person (Albert Cedres), die man im gesamten Netz und auch im Telefonbuch nirgends finden kann - seltsam. Laut Impressum ist für die Seite abweichend vom WhoIs-Eintrag ein Markus Jäckel verantwortlich. Eine Person diesen Namens ist just Mitglied der FPD Reinickendorf. Bis vorgestern erschien in der Adressleiste des Seite &#8220;www.synagoge-reinickendorf.de&#8221; ein kleines FPD-Logo, das erst später durch einen Davidstern ausgetauscht wurde. Das Layout der Seite entspricht übrigens weitgehend dem Layout der Seite &#8220;www.fdp-hermsdorf.de&#8221;, die ebenfalls von einem gewissen &#8220;Albert Cedres&#8221; registriert ist. Hinter &#8220;Albert Cedres&#8221; könnte möglicherweise ein gewisser Udo Hagemann stehen, der unter der Adresse des angeblichen &#8220;jüdischen Zentrums&#8221; (Am Waldidyll 23) eine Firma betreibt. </p>
	<p>Dieser Udo Hagemann, dessen Adresse SOWOHL für das „jüdische Zentrum“ als auch für die FDP Hermsdorf als Kontaktadresse angegeben ist, ist derzeit in heftige Konflikte mit der Reinickendorfer FDP verwickelt. Es ist daher nicht auszuschließen, dass Hagemann selbst das unter seiner Adresse firmierende &#8220;jüdische Zentrum&#8221; gegründet haben könnte, um mit Hilfe dieses &#8220;Zentrums&#8221; den von ihm erhobenen Vorwurf des Antisemitismus gaubhafter vorbringen zu können. Solange jedoch der Betreiber des angeblichen &#8220;jüdischen Zentrums&#8221; jegliche Belege über dessen Existenz und insbesondere über die Stichhaltigkeit seiner Vorwürfe vorbringen kann, sollten seine dutzenden identischen Foreneinträge in der Rubrik „Forentroll“ behandelt werden.</p>
	<p>Ich bin übrigens NICHT Mitglied der FDP. Ich finde es jedoch unerträglich, wenn das tatsächlich bestehende Problem des Antisemitismus in unserem Land für einen privaten Rachefeldzug bzw. zum Austragen partei-interner Konflikte benutzt wird! </p>
	<p>(P.S: Noch ein Nachtrag:<br />
Dass ein Konflikt innerhalb der FDP im Hintergrund dieser merkwürdigen Foreneinträge steht, die seit wenigen Tagen überall gleichlautend auftauchen, legt ein Text auf der Website der FDP Reinickendoirf nahe: <a href='http://www.fdp-reinickendorf.de/freierubrik1.php?PHPSESSID=c8b9a9f77b506365b7a5252d7d832d1d=' rel='nofollow'>http://www.fdp-reinickendorf.de/freierubrik1.php?PHPSESSID=c8b9a9f77b506365b7a5252d7d832d1d=</a>. </p>
	<p>Darin heißt es:<br />
„Mit einem Qualmgenerator, der bald das dreimonatige Jubiläum seiner Parteizugehörigkeit wird feiern können, ist derzeit der OV Hermsdorf-Tegel gesegnet. Als nach eigenen Angaben „Chairman &amp; CEO” (= Chief Executi-ve Officer) einer GmbH &amp; Co KG mit Sitz am Hermsdorfer Waldidyll ist der Parteifreund professionell sehr kreativ und nachgerade publizitätssüchtig. Er verfügt über Fähigkeiten, die den Untergliederungen der Partei chronisch abgingen – einen leichten Server-Zugang zum Internet und damit die Möglichkeit, Websites zu entwerfen und schnell zu pflegen. [&#8230;]<br />
Auf jeden Fall hat er die Domain des Ortsverbands besetzt. Außenstehende müssen vermuten, dass das die „offizielle“ Seite der Partei ist, wenn sie diese anklicken. Tatsächlich ist es sein persönliches Info- und Kampfblatt, sein privates Zentralorgan. [&#8230;]<br />
Wie dem auch sei, das Neuest-Mitglied fand, dass der OV-Vorstand total unfähig sei und abgeräumt werden müsste. Nachdem er sich von der Landesgeschäftsstelle hatte beraten lassen, wie man es machen könne, und eine knappe Handvoll Mitstreiter gefunden waren, ging er zur Sache. Problem war nur, dass der Vorstand satzungsgemäß auf zwei Jahre gewählt war und daher nicht bei der Jahreshauptversammlung Anfang Februar zur Neuwahl anstand. Also musste ein Abwahlantrag her. Erfolg konnte dieser nur haben, wenn er ihm gelänge, den Vorstand öffentlich so zu desavouieren, dass er zurücktreten musste. Oder dass die Mitglieder den Vorstand „im Interesse der Partei“ abwählten.<br />
Nun gut, seitdem es die Partei gibt, kann man über Vorstände nörgeln und ihnen vorwerfen, dass sie die Partei nicht wie hauptamtlich dafür eingestellte und bezahlte Geschäftsführer voranbrachten. Diesen Vorwurf nach dem engagierten und erfolgreichen Wahlkampf 2005 ernsthaft zu erheben, war andererseits durchaus ein Problem. Also musste härterer Tobak her! Unschlagbar in der FDP ist dafür immer der Vorwurf des Antisemitismus, Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit.<br />
Hilfreich wäre dafür jedoch nicht, wenn man liberal-rechtsstaatliche Verfahren beachtete: Wenn man vorher den damit Beschuldigten das rechtliche Gehör gäbe, wenn man die Verfahrenswege einhielte, um die Vorwürfe zu klären und zu bewerten. Und wenn man den Mund schlösse, wenn man diese Vorwürfe nicht beweisen kann - und nicht umgekehrt öffentlich beschuldigte, weil der Angeklagte seine Unschuld noch nicht hätte beweisen können (beweisen Sie mal, was Sie nicht (!) gesagt haben!). Also rein in die Presse, die so etwas in nachrichtenarmen Zeiten dankbarst aufgreift und es zu Überschriften kommen ließ, ob die „FDP Hermsdorf rassistisch“ sei.<br />
Prächtig machte sich insbesondere der Antisemitismus-Vorwurf gegen ein Vorstandsmitglied aufgrund einer angeblichen Äußerung im Rahmen eines persönlichen Telefonats mit einer dritten Person.“)
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Karsten</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1365</link>
		<pubDate>Sat, 20 May 2006 11:48:06 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1365</guid>
					<description>Hallo Oliver,

ja, die Möglichkeit habe ich von Anfang an gesehen und mich darum immer vorsichtig ausgedrückt (&quot;wäre&quot;, &quot;könnte&quot;, etc.). Darum hielt ich Statlers Schreiben auch für etwas zu scharf angesichts des Informationsstandes und wunderte mich, dass du dich sofort angeschlossen hast. Aber gut zu hören, dass zumindest die FDP-Blogger etwas genauer bohren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Hallo Oliver,</p>
	<p>ja, die Möglichkeit habe ich von Anfang an gesehen und mich darum immer vorsichtig ausgedrückt (&#8221;wäre&#8221;, &#8220;könnte&#8221;, etc.). Darum hielt ich Statlers Schreiben auch für etwas zu scharf angesichts des Informationsstandes und wunderte mich, dass du dich sofort angeschlossen hast. Aber gut zu hören, dass zumindest die FDP-Blogger etwas genauer bohren.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Mimus Vitae</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1364</link>
		<pubDate>Sat, 20 May 2006 10:44:54 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1364</guid>
					<description>Ich unterstütze diesen Aufruf ebenfalls: http://www.mimusvitae.de/#2006_05_18a .
Man hat mir aus Guidos Kampagnenbüro auch schon geantwortet, allerdings sehr verschwommen und mit Konotierungen á la &quot;...im übrigen unbewiesenen Vorwürfen...&quot;.
Ich glaube, daß die von den Ereignissen etwas kalt erwischt worden sind. 
Wir warten mal, was passiert.
MV</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich unterstütze diesen Aufruf ebenfalls: <a href='http://www.mimusvitae.de/#2006_05_18a' rel='nofollow'>http://www.mimusvitae.de/#2006_05_18a</a> .<br />
Man hat mir aus Guidos Kampagnenbüro auch schon geantwortet, allerdings sehr verschwommen und mit Konotierungen á la &#8220;&#8230;im übrigen unbewiesenen Vorwürfen&#8230;&#8221;.<br />
Ich glaube, daß die von den Ereignissen etwas kalt erwischt worden sind.<br />
Wir warten mal, was passiert.<br />
MV
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Oliver Luksic</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1361</link>
		<pubDate>Fri, 19 May 2006 23:42:59 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1361</guid>
					<description>Lieber Karsten,

das könnte eine Ente sein.
ich habe von Leuten aus der FDP Berlin eine ganz andere Version gehört: Herr Hagemann wollte wohl was werden, aber wurde nichts und erhebt nun Antisemtismus-Vorwürfe. Er ist angeblich auch kein Mitglied der jüdischen Gemeinde, die würde das auch nicht so sehen. Per mail kann ich da gerne mehr sagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Lieber Karsten,</p>
	<p>das könnte eine Ente sein.<br />
ich habe von Leuten aus der FDP Berlin eine ganz andere Version gehört: Herr Hagemann wollte wohl was werden, aber wurde nichts und erhebt nun Antisemtismus-Vorwürfe. Er ist angeblich auch kein Mitglied der jüdischen Gemeinde, die würde das auch nicht so sehen. Per mail kann ich da gerne mehr sagen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Karsten</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1337</link>
		<pubDate>Thu, 18 May 2006 01:58:08 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1337</guid>
					<description>Stimmt, die personelle Verbundenheit ist wirklich offensichtlich, und beide Seiten sind offenbar relativ neu. Dem hatte ich zuvor nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt. Das wertet sie als Quellen natürlich ab. Leider hat keine der Zeitungen Hintergrundberichte - was die Quellen da hergeben, ist jeweils noch ziemlich wenig.

Wie gesagt, Statler ist schon recht voreilig in seinem Urteil, aber die Sachlage ist bisher zu undurchsichtig, um sich für Fake oder wahre Anschuldigungen zu entscheiden. Wäre schön, wenn es da bald Genaueres zu gäbe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Stimmt, die personelle Verbundenheit ist wirklich offensichtlich, und beide Seiten sind offenbar relativ neu. Dem hatte ich zuvor nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt. Das wertet sie als Quellen natürlich ab. Leider hat keine der Zeitungen Hintergrundberichte - was die Quellen da hergeben, ist jeweils noch ziemlich wenig.</p>
	<p>Wie gesagt, Statler ist schon recht voreilig in seinem Urteil, aber die Sachlage ist bisher zu undurchsichtig, um sich für Fake oder wahre Anschuldigungen zu entscheiden. Wäre schön, wenn es da bald Genaueres zu gäbe.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Karsten</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1335</link>
		<pubDate>Wed, 17 May 2006 20:57:39 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1335</guid>
					<description>Wie ich auch schon bei Statler &amp;amp; Waldorf geschrieben habe:

@Rayson:
Darum bleibe ich auch noch bei meinem “könnte”. Sicher ist noch nichts - darum finde ich Statlers Brief auch noch etwas voreilig, wenn ihm keine mir unbekannten Quellen zur Verfügung stehen sollten. Aber die Angelegenheit sollte vollständig aufgeklärt werden, da spielt auch dieses Tondokument eine Rolle. Jetzt kommt die Krisen-PR der FDP zum Tragen; wollen doch mal sehen, wie sie das managen. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wie ich auch schon bei Statler &amp; Waldorf geschrieben habe:</p>
	<p>@Rayson:<br />
Darum bleibe ich auch noch bei meinem “könnte”. Sicher ist noch nichts - darum finde ich Statlers Brief auch noch etwas voreilig, wenn ihm keine mir unbekannten Quellen zur Verfügung stehen sollten. Aber die Angelegenheit sollte vollständig aufgeklärt werden, da spielt auch dieses Tondokument eine Rolle. Jetzt kommt die Krisen-PR der FDP zum Tragen; wollen doch mal sehen, wie sie das managen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1334</link>
		<pubDate>Wed, 17 May 2006 20:15:01 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/17/mehr-zu-reinickendorf/#comment-1334</guid>
					<description>Hm, ich bin den Links mal gefolgt. Meine ehrliche Meinung: Es handelt sich hier um den üblichen Intrigenstadel von profilierungssüchtigen Amateurpolitikern (auf beiden Seiten). Die Argumentation des ersten Kommentators bei Volker Radke scheint mir da sehr schlüssig zu sein.

Die Seite des Ortsverbands Hermsdorf-Tegel ist übrigens nicht die Seite des Ortsverbands, sondern die private der zwei Mitglieder, die die Vorwürfe erheben. Es scheint Verbindungen zu der erst kürzlich registrierten Website www.synagoge-reinickendorf.de zu geben, bei der ebenfalls nicht klar ist, für wen sie eigentlich steht.

Dass die &quot;Recherche&quot; der Printmedien solche Zusammenhänge nicht ans Tageslicht bringt, lässt deren Beiträge nicht als Bestätigung des Vorwurfs erscheinen. Die Berichte der &quot;Berliner Zeitung&quot; lesen sich übrigens in wichtigen Nuancen anders - sie machen mir einen deutlich realistischeren Eindruck.

Welche Bemerkungen auch tatsächlich immer gefallen sein mögen (die Rechtfertigungsversuche der Ortsvorsitzenden haben auch nicht gerade große Überzeugungskraft), der Eindruck, dass hier vor allem eine persönlich motivierte Kampagne (von zwei Gleichaltrigen = Freunden?) gefahren wird, drängt sich auf. Man lese nur, wie auch andere führende Mitglieder des Ortsverbands auf der Fake-Seite &quot;FDP Hermsdorf&quot; abgekanzelt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Hm, ich bin den Links mal gefolgt. Meine ehrliche Meinung: Es handelt sich hier um den üblichen Intrigenstadel von profilierungssüchtigen Amateurpolitikern (auf beiden Seiten). Die Argumentation des ersten Kommentators bei Volker Radke scheint mir da sehr schlüssig zu sein.</p>
	<p>Die Seite des Ortsverbands Hermsdorf-Tegel ist übrigens nicht die Seite des Ortsverbands, sondern die private der zwei Mitglieder, die die Vorwürfe erheben. Es scheint Verbindungen zu der erst kürzlich registrierten Website <a href='http://www.synagoge-reinickendorf.de' rel='nofollow'>www.synagoge-reinickendorf.de</a> zu geben, bei der ebenfalls nicht klar ist, für wen sie eigentlich steht.</p>
	<p>Dass die &#8220;Recherche&#8221; der Printmedien solche Zusammenhänge nicht ans Tageslicht bringt, lässt deren Beiträge nicht als Bestätigung des Vorwurfs erscheinen. Die Berichte der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; lesen sich übrigens in wichtigen Nuancen anders - sie machen mir einen deutlich realistischeren Eindruck.</p>
	<p>Welche Bemerkungen auch tatsächlich immer gefallen sein mögen (die Rechtfertigungsversuche der Ortsvorsitzenden haben auch nicht gerade große Überzeugungskraft), der Eindruck, dass hier vor allem eine persönlich motivierte Kampagne (von zwei Gleichaltrigen = Freunden?) gefahren wird, drängt sich auf. Man lese nur, wie auch andere führende Mitglieder des Ortsverbands auf der Fake-Seite &#8220;FDP Hermsdorf&#8221; abgekanzelt werden.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>
