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	<title>Comments on: Mit aller Härte locken</title>
	<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/</link>
	<description>Radikal - Liberal - Frech</description>
	<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 18:44:26 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Olaf Petersen</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1452</link>
		<pubDate>Tue, 30 May 2006 14:12:10 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1452</guid>
					<description>Er scheint in Wigald Bonings legendärem Buch &quot;Unser Land soll schöner werden'  sein Programm zu finden:

Der Inneren Sicherheit im Sozialstaat Priorität geben!

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem Stoiber sich für den 'umgekehrten Investivlohn' begeistert, also jeden, der durch seine Entlassung die Gewinne eines Unternehmens erhöht, durch Zuteilung eines Aktienpaketes Stolz und Anerkennung derivieren zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Er scheint in Wigald Bonings legendärem Buch &#8220;Unser Land soll schöner werden&#8217;  sein Programm zu finden:</p>
	<p>Der Inneren Sicherheit im Sozialstaat Priorität geben!</p>
	<p>Ich freue mich schon auf den Tag, an dem Stoiber sich für den &#8216;umgekehrten Investivlohn&#8217; begeistert, also jeden, der durch seine Entlassung die Gewinne eines Unternehmens erhöht, durch Zuteilung eines Aktienpaketes Stolz und Anerkennung derivieren zu lassen.
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>by: marcc</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1435</link>
		<pubDate>Mon, 29 May 2006 17:01:47 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1435</guid>
					<description>Vermutlich wird es nach der Einrichtung eines Sozialsystems immer Mitnahmeeffekte geben. Weswegen man eigentlich alles zwei Jahre die Regeln ändern muss, damit sich die Leute nicht auf Dauer darin einrichten. Leider konnen &quot;wir&quot; uns solche Spielchen aber nicht leisten, wenn dadurch die Kosten immer unkalkulierbar bleiben und u.U. steigen.

Schön war auch wie es die Dame von der FTD gestern im ARD-Presseclub sagte: Jetzt sieht die Politik mal, wieviel Menschen mit ihren regulären Einkommen am unteren Rand leben. (keine Zitat, aus meiner Erinnerung).

Wenn sich nun Selbstständige um Krankenversicherung zu sparen,  beim ALG II melden (es müssten aber Familienoberhäupter sein, für einen lohnt es sicht nicht), dann sagt mir das, dass wir uns was überlegen müssen, wie wir die Gesundheitskosten regeln. Im Moment kommt mir nur eine definierte steuerfinanzierte Grundversorgung für alle in den Sinn, bei denen man Extras privat versichern muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Vermutlich wird es nach der Einrichtung eines Sozialsystems immer Mitnahmeeffekte geben. Weswegen man eigentlich alles zwei Jahre die Regeln ändern muss, damit sich die Leute nicht auf Dauer darin einrichten. Leider konnen &#8220;wir&#8221; uns solche Spielchen aber nicht leisten, wenn dadurch die Kosten immer unkalkulierbar bleiben und u.U. steigen.</p>
	<p>Schön war auch wie es die Dame von der FTD gestern im ARD-Presseclub sagte: Jetzt sieht die Politik mal, wieviel Menschen mit ihren regulären Einkommen am unteren Rand leben. (keine Zitat, aus meiner Erinnerung).</p>
	<p>Wenn sich nun Selbstständige um Krankenversicherung zu sparen,  beim ALG II melden (es müssten aber Familienoberhäupter sein, für einen lohnt es sicht nicht), dann sagt mir das, dass wir uns was überlegen müssen, wie wir die Gesundheitskosten regeln. Im Moment kommt mir nur eine definierte steuerfinanzierte Grundversorgung für alle in den Sinn, bei denen man Extras privat versichern muss.
</p>
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	<item>
		<title>by: stefanolix</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1429</link>
		<pubDate>Mon, 29 May 2006 15:37:59 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1429</guid>
					<description>Die &quot;Anreize zur Arbeitsaufnahme verschärfen&quot;: das ist auch so ein Freudscher Fehler, von dem man hofft, dass er einem nie passieren wird ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Die &#8220;Anreize zur Arbeitsaufnahme verschärfen&#8221;: das ist auch so ein Freudscher Fehler, von dem man hofft, dass er einem nie passieren wird ;-)
</p>
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	<item>
		<title>by: Paul</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1422</link>
		<pubDate>Mon, 29 May 2006 13:47:07 +0100</pubDate>
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					<description>Apropos Anreize. 

Die Agentur für Arbeit hat kaum Anreize Langzeitarbeitslose zu vermitteln, da deren Alg2 aus Steuermitteln und nicht deren Beitragseinnahmen bezahlt wird.

Ein gesetzlich nicht geregelter Niedriglohnsektor (wir sind ja Müntes Hochlohnland) führt zu starken Anreizen Alg2 zu beziehen und einen Minijob auszuüben.

Die hohen finanziellen Vorteile beim Verheimlichen einer Lebensgemeinschaft sind ebenso Anreize zum Ausnutzen von Alg2.

Einkommen von kaum mehr als Hartz IV sind kein Anreiz zur Arbeitsaufnahme.

Die Wohnkostentabelle ist ein Anreiz für Vermieter, die Mieten passend bis zur Grenze von Hartz IV anzuheben.

Ich hätte da sicher noch ein paar mehr auf Lager. Was ich sagen will ist: Die Anreize auf dem Arbeitsmarkt, der Arbeitsagentur, beim Arbeitslosengeld und den derzeitigen Vorschlägen sind fehlerhaft und teilweise kontraproduktiv. 

Da sollte sich Herr Stoiber mal mit echten Anreizen und deren Wirkungen auseinandersetzen. Nur Zwang oder Kürzen wird da nicht viel ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Apropos Anreize. </p>
	<p>Die Agentur für Arbeit hat kaum Anreize Langzeitarbeitslose zu vermitteln, da deren Alg2 aus Steuermitteln und nicht deren Beitragseinnahmen bezahlt wird.</p>
	<p>Ein gesetzlich nicht geregelter Niedriglohnsektor (wir sind ja Müntes Hochlohnland) führt zu starken Anreizen Alg2 zu beziehen und einen Minijob auszuüben.</p>
	<p>Die hohen finanziellen Vorteile beim Verheimlichen einer Lebensgemeinschaft sind ebenso Anreize zum Ausnutzen von Alg2.</p>
	<p>Einkommen von kaum mehr als Hartz IV sind kein Anreiz zur Arbeitsaufnahme.</p>
	<p>Die Wohnkostentabelle ist ein Anreiz für Vermieter, die Mieten passend bis zur Grenze von Hartz IV anzuheben.</p>
	<p>Ich hätte da sicher noch ein paar mehr auf Lager. Was ich sagen will ist: Die Anreize auf dem Arbeitsmarkt, der Arbeitsagentur, beim Arbeitslosengeld und den derzeitigen Vorschlägen sind fehlerhaft und teilweise kontraproduktiv. </p>
	<p>Da sollte sich Herr Stoiber mal mit echten Anreizen und deren Wirkungen auseinandersetzen. Nur Zwang oder Kürzen wird da nicht viel ändern.
</p>
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	<item>
		<title>by: Karsten</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1420</link>
		<pubDate>Mon, 29 May 2006 13:39:50 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1420</guid>
					<description>*kicher*

Ich sehe das ja in beiden Richtungen - es gibt sicher auch viele Arbeitslose, die demotiviert und ohne Interesse herumsitzen und augenblicklich wohl auch gar keine Arbeit aufnehmen wollen.

Nur sind ja auch kaum Arbeitsplätze da, um die Masse des Problems zu lösen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>*kicher*</p>
	<p>Ich sehe das ja in beiden Richtungen - es gibt sicher auch viele Arbeitslose, die demotiviert und ohne Interesse herumsitzen und augenblicklich wohl auch gar keine Arbeit aufnehmen wollen.</p>
	<p>Nur sind ja auch kaum Arbeitsplätze da, um die Masse des Problems zu lösen.
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>by: marcc</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1419</link>
		<pubDate>Mon, 29 May 2006 13:36:38 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/05/29/mit-aller-harte-locken/#comment-1419</guid>
					<description>Schärfere Anreize kann ich mir schon vorstellen: Wer zum Spargelstechen geht darf nachher noch woanders stechen.. ;-)

Nervig an der Debatte ist halt, dass so getan wird, als wären die Arbeitslosen das Problem. Nur leider gibt es in Wahrheit zuwenig offene Stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Schärfere Anreize kann ich mir schon vorstellen: Wer zum Spargelstechen geht darf nachher noch woanders stechen.. ;-)</p>
	<p>Nervig an der Debatte ist halt, dass so getan wird, als wären die Arbeitslosen das Problem. Nur leider gibt es in Wahrheit zuwenig offene Stellen.
</p>
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