Im Supermarkt
Wer auch im reichen Deutschland einmal Menschen dabei beobachten will, wie sie sich wie wilde Tiere benehmen, die verzweifelt um ihr Überleben kämpfen, der stelle sich einmal bei Aldi hin und warte darauf, dass dort eine zweite Kasse geöffnet wird. Von Schubsen über Drängeln und Rammattacken mit Einkaufswagen ist alles vertreten, und sehr oft müssen die Blauhelme, äh, -hemden eingreifen, wenn sich Wortgefechte und Handgemenge bilden. Erschreckend.










Ich vermute auch, dass das allgemein verbreitete Klischee vom Raubtierkapitalismus und die Angst vor diesem von solchen Erfahrungen stammt: Panik, dass der Nachbar vor einem dran kommt.
Comment von Boche — 29. 6. 2006 @ 17:01
Siehe auch hier:
Comment von Rayson — 29. 6. 2006 @ 17:03
Ich bin immer wieder erstaunt zur welcher Leistung Menschen fähig sind um ein paar Minuten Zeit zu sparen. Und für was? Bild, Bams und Glotze ;-)
Ich gehe hier nach dem Minimalprinzip vor. Ziel. Einkauf bei minimalem Aufwand.Mein Kreislauf dankt es mir..
Comment von Paul — 29. 6. 2006 @ 17:51
selber schuld bei aldi einzukaufen
Comment von Oli Schulz — 29. 6. 2006 @ 19:32
Immerhin das Personal greift ein. Woanders halten die bei Vordränglern die Klappe. Weswegen ich auch schon so manchen Laden verlassen habe. Weil ich auf das Rumgekeife keine Lust habe.
Comment von marcc — 29. 6. 2006 @ 20:42
Grad vor einer Stunde sehr angenehmes Kontrastprogramm erlebt in der hiesigen Filiale: Zweite Kasse macht auf, kein großes Geschiebe, sondern funktionierendes Reißverschluss-System. Unerwartet winkt mich der Vordermann in der Schlange weiter vor mit meinen paar Sachen. Und das, wo ich vor dem Länderspiel nachher eher mit erhöhtem Stresslevel gerechnet hätte.
@Oli Schulz: Sie fahren auf Ihrem Bentley auch bestimmt den Aufkleber spazieren “Eure Armut kotzt mich an!”, oder?
Comment von mark793 — 30. 6. 2006 @ 15:46
richtig, wahlweise fahre ich auch mit einem sylt-aufkleber, am liebsten durch sachsen-anhaltinische dörfer
Comment von Oli Schulz — 1. 7. 2006 @ 9:53