<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/1.5.1-alpha" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Comments on: Unser Steuerrecht ist schwachsinnig</title>
	<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/</link>
	<description>Radikal - Liberal - Frech</description>
	<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 23:14:04 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=1.5.1-alpha</generator>

	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/#comment-1785</link>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 01:10:37 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/#comment-1785</guid>
					<description>@Karsten

Wann immer du nicht auf &quot;Ware gegen Geld&quot; bestehst, gewährst du einen Kredit, Den kann man gegen Ausfall versichern.

Forderungsmanagement: Ja, härter eintreiben. Mag im konkreten Fall nichts nutzen, aber in 80% (meine Behauptung) schon.

Factoring: Verkauf deiner Außenstände an die Bank (meistens, Dritte sind auch denkbar). Wird nicht gerne gemacht, weil es relativ teuer ist, aber wenn Liquidität und nicht Rentabilität das Problem ist, handelt es sich da um eine gute Alternative.

Schwankungsgrad: Vorausgesetzt, dein Unternehmen liefert beständig, kann es auf Schuldnerseite durchaus zu bestimmten Bezahlungsmustern kommen, die nicht so zu glätten sind wie ein Umsatz. Der Staat ist dabei schon auf regelmäßige Einkünfte angewiesen.

Wer bei Insolvenz für wen eintritt, ist eine zweite Frage. Ich würde nicht behaupten, dass der Staat da in die Röhre schaut.

Viel wichtiger wäre, dass er seine eigenen Rechnungen pünkktlich bezahlt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Karsten</p>
	<p>Wann immer du nicht auf &#8220;Ware gegen Geld&#8221; bestehst, gewährst du einen Kredit, Den kann man gegen Ausfall versichern.</p>
	<p>Forderungsmanagement: Ja, härter eintreiben. Mag im konkreten Fall nichts nutzen, aber in 80% (meine Behauptung) schon.</p>
	<p>Factoring: Verkauf deiner Außenstände an die Bank (meistens, Dritte sind auch denkbar). Wird nicht gerne gemacht, weil es relativ teuer ist, aber wenn Liquidität und nicht Rentabilität das Problem ist, handelt es sich da um eine gute Alternative.</p>
	<p>Schwankungsgrad: Vorausgesetzt, dein Unternehmen liefert beständig, kann es auf Schuldnerseite durchaus zu bestimmten Bezahlungsmustern kommen, die nicht so zu glätten sind wie ein Umsatz. Der Staat ist dabei schon auf regelmäßige Einkünfte angewiesen.</p>
	<p>Wer bei Insolvenz für wen eintritt, ist eine zweite Frage. Ich würde nicht behaupten, dass der Staat da in die Röhre schaut.</p>
	<p>Viel wichtiger wäre, dass er seine eigenen Rechnungen pünkktlich bezahlt.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Karsten Dürotin</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/#comment-1784</link>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 00:14:08 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/#comment-1784</guid>
					<description>@Klaus:
16% wären bei 2 Millionen 320.000 Euro, bei &quot;etwas mehr&quot; als 2 Millionen käme also &quot;fast&quot; eine halbe Million zusammen, alles sehr grob gerechnet. Ich habe die Zahlen nicht mehr so genau im Kopf, der Mann war recht erzürnt und warf mir eine Menge Zahlen an den Kopf...

@Rayson:
Ehrlich gesagt, wie eine Kreditversicherung hilft, ist mir jetzt nicht so klar. Denn Kredite wurden nicht aufgenommen, die Kosten wurden über vorhandene Rücklagen abgedeckt, nur die Rechnung kommt nicht rein.
Was &quot;Factoring&quot; ist, da habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung. Bitte um kurze Erläuterung (oder Verweis auf Quellen).
Forderungsmanagement: Also, härter eintreiben? Tja, das hat der Unternehmer versucht, aber wo nichts ist, kann man auch nicht viel holen.
Worum es mir eigentlich geht: Das echte Arschloch ist natürlich der Bauherr, der den Bauunternehmer über den Löffel barbiert hat. Das Ende des Unternehmens löste dann aber der Staat aus. Und das ist doch schon Mist, oder?
Bezüglich der Cashflow-Steuer (den Begriff kannte ich zwar auch nicht, habe ihn mir aber erklären können): Das Problem mit dem Gestaltungsspielraum verstehe ich, aber was ist mit dem Schwankungsgrad? Ich meine, dann kann der Staat nicht mehr so sicher planen, wenn er nur bekommt, was gerade auch eingenommen wird, aber das kann der Unternehmer ja auch nicht?
Bezüglich der Gleichbehandlung staatlicher und privater wirtschaftlicher Aktivitäten stimme ich dir zu. Dass staatliche Unternehmungen in vielerlei Hinsicht bevorzugt werden, habe ich auch schon öfter beobachtet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Klaus:<br />
16% wären bei 2 Millionen 320.000 Euro, bei &#8220;etwas mehr&#8221; als 2 Millionen käme also &#8220;fast&#8221; eine halbe Million zusammen, alles sehr grob gerechnet. Ich habe die Zahlen nicht mehr so genau im Kopf, der Mann war recht erzürnt und warf mir eine Menge Zahlen an den Kopf&#8230;</p>
	<p>@Rayson:<br />
Ehrlich gesagt, wie eine Kreditversicherung hilft, ist mir jetzt nicht so klar. Denn Kredite wurden nicht aufgenommen, die Kosten wurden über vorhandene Rücklagen abgedeckt, nur die Rechnung kommt nicht rein.<br />
Was &#8220;Factoring&#8221; ist, da habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung. Bitte um kurze Erläuterung (oder Verweis auf Quellen).<br />
Forderungsmanagement: Also, härter eintreiben? Tja, das hat der Unternehmer versucht, aber wo nichts ist, kann man auch nicht viel holen.<br />
Worum es mir eigentlich geht: Das echte Arschloch ist natürlich der Bauherr, der den Bauunternehmer über den Löffel barbiert hat. Das Ende des Unternehmens löste dann aber der Staat aus. Und das ist doch schon Mist, oder?<br />
Bezüglich der Cashflow-Steuer (den Begriff kannte ich zwar auch nicht, habe ihn mir aber erklären können): Das Problem mit dem Gestaltungsspielraum verstehe ich, aber was ist mit dem Schwankungsgrad? Ich meine, dann kann der Staat nicht mehr so sicher planen, wenn er nur bekommt, was gerade auch eingenommen wird, aber das kann der Unternehmer ja auch nicht?<br />
Bezüglich der Gleichbehandlung staatlicher und privater wirtschaftlicher Aktivitäten stimme ich dir zu. Dass staatliche Unternehmungen in vielerlei Hinsicht bevorzugt werden, habe ich auch schon öfter beobachtet.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Klaus</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/#comment-1783</link>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2006 22:56:52 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/#comment-1783</guid>
					<description>Aber das ist jetzt nicht das Hotel, dass in Sindelfingen im Rohbau seit ca. 10 Jahren rumsteht, und jetzt aufwändig saniert werden muss um den Bau doch noch fertig zu stellen?  :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Aber das ist jetzt nicht das Hotel, dass in Sindelfingen im Rohbau seit ca. 10 Jahren rumsteht, und jetzt aufwändig saniert werden muss um den Bau doch noch fertig zu stellen?  :-)
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/#comment-1782</link>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2006 22:30:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/#comment-1782</guid>
					<description>Nun, es ist so falsch nicht, dass das Steuerrecht an denselben Umsatzbegriff anknüpft, der auch der normalen Buchführung zu Grunde liegt. Und &quot;Umsatz erzielt&quot; ist entgegen der Aussage des Beitrags nicht erst dann, wenn Geld fließt, sondern wenn die Verpflichtung zur Gegenleistung besteht, vulgo beim &quot;Gefahrenübergang&quot;.

Wer hier Probleme auf sich zukommen sieht, kann gegensteuern. Intern, mit besserem Forderungsmanagement, oder mit externer Hilfe, also z.B. Kreditversicherung oder Factoring. Eine Cashflow-Steuer, die aus finanztheoretischer Sicht das Nonplusultra wäre, ist wegen des Gestaltungsspielraums und einer hohen Schwankungsrate fiskalisch nicht praktikabel.

Wirklichen Handlungsbedarf des Gesetzgebers sehe ich daher eher in der Behandlung staatlicher Geschäfte: Hier muss für eine gesetzeskonforme Behandlung gesorgt werden. Es kann nicht angehen, dass der Staat seine eigenen Normen ignoriert.

@Klaus

Sehe ich im Prinzip auch so. Vielleicht sind noch Gewinnsteuern gemeint, aber die sind eben nicht sofort fällig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Nun, es ist so falsch nicht, dass das Steuerrecht an denselben Umsatzbegriff anknüpft, der auch der normalen Buchführung zu Grunde liegt. Und &#8220;Umsatz erzielt&#8221; ist entgegen der Aussage des Beitrags nicht erst dann, wenn Geld fließt, sondern wenn die Verpflichtung zur Gegenleistung besteht, vulgo beim &#8220;Gefahrenübergang&#8221;.</p>
	<p>Wer hier Probleme auf sich zukommen sieht, kann gegensteuern. Intern, mit besserem Forderungsmanagement, oder mit externer Hilfe, also z.B. Kreditversicherung oder Factoring. Eine Cashflow-Steuer, die aus finanztheoretischer Sicht das Nonplusultra wäre, ist wegen des Gestaltungsspielraums und einer hohen Schwankungsrate fiskalisch nicht praktikabel.</p>
	<p>Wirklichen Handlungsbedarf des Gesetzgebers sehe ich daher eher in der Behandlung staatlicher Geschäfte: Hier muss für eine gesetzeskonforme Behandlung gesorgt werden. Es kann nicht angehen, dass der Staat seine eigenen Normen ignoriert.</p>
	<p>@Klaus</p>
	<p>Sehe ich im Prinzip auch so. Vielleicht sind noch Gewinnsteuern gemeint, aber die sind eben nicht sofort fällig.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Klaus</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/#comment-1780</link>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2006 22:12:18 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/07/31/unser-steuerrecht-ist-bescheuert/#comment-1780</guid>
					<description>Das wäre in der Tat schwachsinnig, falls da nicht noch ein Haken ist. IMHO ist bei Rechnungslegung nur die Umsatzsteuer fällig, also z.Z. immer noch 16%, das macht aber noch keine halbe Million.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Das wäre in der Tat schwachsinnig, falls da nicht noch ein Haken ist. IMHO ist bei Rechnungslegung nur die Umsatzsteuer fällig, also z.Z. immer noch 16%, das macht aber noch keine halbe Million.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>
