3. 8. 2006

“Wie auf Flughäfen”

Die Preise bei der Bahn sind längst auf einem vergleichbaren Niveau mit dem der Inlandsflüge angekommen, das Buchungssystem setzt ähnliche Vorplanungen voraus wie bei einem Flug, warum sollte also das Sicherheitsniveau nicht ähnlich gestaltet werden, wie es bei einem Flugzeug der Fall ist?

So sieht es jedenfalls der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis: Er will künftig in Bahnhöfen Passagiere und Gepäck durchleuchten lassen. Eine absurde Vorstellung - hat Herr Geis überhaupt eine Vorstellung davon, wie viele Bahnhöfe es in Deutschland gibt? Wie die meisten von denen gestaltet sind, so ganz ohne Gebäude, ein einzelner, über einen nach Urin riechenden Tunnel zugänglicher Bahnsteig in jeder Richtung? Wie im Übrigen der Zustand der dortigen Anlagen ist? Auf vielen Bahnhöfen wächst das Gras aus dem Boden, etliche sind für Behinderte überhaupt nicht begehbar, die Anzeigetafeln sind kaputt, die Fahrpläne verschwunden, und aus den Lautsprechern krächzt es nur noch. Aber das Geld für Tausende von Metalldetektoren (und das ebenfalls nötige Personal) soll vorhanden sein? Was für ein Unsinn.

Auf so eine Idee kann auch nur jemand kommen, der entweder nur Auto fahren lässt, oder allenfalls einmal den ICE von Berlin nach München benutzt. Diese, sehr einseitige, Vorstellung der Bahn deckt sich leider nicht mit der Realität, die Millionen andere Fahrgäste jeden Tag erleben. Denn es ist ja nicht so, dass ein Terrorist ausschließlich in einem ICE ein Bombenattentat veranstalten könnte oder wollte; Regionalzüge haben oft weitaus mehr Passagiere, die erheblich dichter beieinander sind und damit ein wesentlich leichteres Ziel darstellen, auch, weil im Tumult eines überfüllten Zuges ein Koffer mit einer Bombe weitaus weniger auffallen wird.

Aber auch für das Problem hat sein Parteikollege Stephan Mayer eine Lösung: Einfach Sicherheitskameras in allen Zügen installieren. Wer die alle überwachen soll (und wie er in einem vollbesetzten Zug per Kamera zuordnen soll, welches Gepäckstück wem gehört - sofern es nicht zufällig unter einem Sitz verborgen bleibt), dazu gibt er aber keine Informationen ab.

Aber Hauptsache etwas zum Thema gesagt und dabei mal wieder das Wort “Abschreckung” (CDU-Innenexperte Binninger) im Mund geführt. Da begeistert man schon den einen oder anderen Wähler: “Die tun was”. Ja, Sprechblasen absondern. Pfft.

17 Kommentare »

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  1. In Spanien wird das schon immer so gemacht, wer mit dem AVE fahren will der muss sich das Gepäck durchleuchten lassen. Meiner Ansicht nach ist der Nutzen = Null, der Schaden aber auch nicht allzu gross.
    Das mit den Kontrollen wussten natürlich die Terroristen und haben daher bei den Madrider Anschlägen damals einfach die Nahverkehrszüge genommen.

    Comment von njus — 3. 8. 2006 @ 11:50

  2. Der alte Konflikt zwischen Sicherheit und Freiheit. Die Linken wollen Sicherheit vor materieller Ungleichheit (”Gerechtigkeit”), die Rechten vor kriminellen und störenden Umtrieben (”Ruhe und Ordnung”). Das Mittel ist immer dasselbe: individuelle Freiheit beschränken und Staatsmacht ausbauen.

    Comment von Rayson — 3. 8. 2006 @ 11:54

  3. @njus:
    Ich würde den Schaden, vor jeder Bahnreise erst einmal eine halbe Stunde in einer Schlange vor den Sicherheitskontrollen warten zu müssen, schon als erheblich empfinden. Ich fahre nämlich täglich mit der Bahn.

    Comment von Karsten Dürotin — 3. 8. 2006 @ 12:06

  4. Naja, auf Strecken, die man für besonders gefährdet hält, kann man das schon machen. Ich fliege ja nicht besonders gerne und nehme daher nach England meistens den EuroStar von Brüssel nach London, und dort klappt das mit der Gepäckkontrolle eigentlich immer reibungslos und stellt für niemanden ein besonderes Hindernis dar.

    Es geht eben auch immer um eine Abwägung der denkbaren Schäden. Wenn jemand z.B. auf der ICE-Strecke Köln-Frankfurt bei Tempo 300 einen kleinen Sprengsatz zündet, kann er damit schon riesige Schäden anrichten. Im Regionalexpress wäre dafür wesentlich mehr Aufwand nötig. Also ist es unter Umständen nicht dumm, potentiellen Attentätern das Leben auf der ICE-Strecke ein wenig schwerer zu machen.

    Comment von statler — 3. 8. 2006 @ 12:11

  5. @statler:
    Ich verweise auf Madrid. Njus hat doch richtig erkannt: Es waren Regionalzüge (übrigens ebenso, wie die, in denen nun die Bomben gefunden wurden). Und die Verwüstung war schlimm genug. Und notfalls weicht man auf U-Bahnen aus, da ist das wegen der Tunnel noch effektiver. Man kann nicht alles überwachen.

    Comment von Karsten Dürotin — 3. 8. 2006 @ 12:14

  6. Ich kann mich erinnern, daß in Berlin (Bornholmer Str.) eine S-Bahn Strecke zwischen der damaligen Mauer fuhr. Schön mit Stacheldraht, Wachposten und 24/7 Überwachung, Wenigstens gab es auf der Strecke keine Probleme mit dem Terrorismus.

    Comment von Paul — 3. 8. 2006 @ 12:23

  7. Oder man schließt einfach alle kleinen Bahnhöfe und lässt nur noch die großen Bahnhöfe offen, die kann man ja auch überwachen. Und die anderen fahren dann halt Bus.

    Comment von Volker Schmitt — 3. 8. 2006 @ 12:36

  8. Na ja, die Buslösung ist ja wohl eher ein bißchen Sarkasmus oder. Ich will nicht hören, was die Grünen dazu sagen. ;-)

    Aber ernsthaft, den Pendlerverkehr wieder auf Buse zu übertragen ist genauso blödsinnig, wie nur noch Hauptbahnhöfe zu unterhalten. Ansonsten teile ich die Skepsis am Sinn solcher Aktionen. Die ICE-Strecken könnte man rein technisch sicher ähnlich wie an Flughäfen kontrollieren, nur dumm das es Wirrköpfe und/oder Terroristen eben auf den Nahverkehr abgesehen haben - und den kann man nicht kontrollieren.

    Comment von Thomas — 4. 8. 2006 @ 10:32

  9. Der gute alte CDU-Reflex, sobald irgendetwas passiert: Mehr Kontrolle, mehr Polizei, härter durchgreifen!

    Hab’ ich jetzt was vergessen?

    Comment von Chat Atkins — 4. 8. 2006 @ 11:06

  10. Das Durchleuchte am Airport geht doch ruck zuck, die langen Schlangen gibt es meist vor dem Schalter und die gibt es bei der Bahn schon lange (Schalter und Warteschlangen).

    Man sollte es auch nicht zu Schwarz/Weiß sehen, ich denke zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen (schon am Eingang des Bahnhofes) würden nicht nur das terroristische Gefährdungspotential senken, sondern auch die Einkaufsqualität erhöhen. Es gibt alltägliche Probleme mit Kleinkriminalität, diese könnte man mit solchen Maßnahmen natürlich auch minimieren.

    Comment von GWT — 4. 8. 2006 @ 11:12

  11. @GWT:
    Wie genau kann ich mit einer Durchleuchtung der Fahrgäste die Kleinkriminalität minimieren?

    Im Übrigen ist das Verhältnis Passagiere-Personal bei der Bahn ein ganz anderes als im Flughafenbetrieb. Und wenn für die üblichen Dienstleistungen, für Beratung und Sauberkeit, schon das Personal fehlt, wie soll man dann ausufernde Sicherheitsmaßnahmen finanzieren? Warum ist bei Überwachung und Kontrolle plötzlich Geld ohne Ende da, das vorher nicht aufzutreiben war?

    Und wie ich schon sagte - die meisten Bahnhöfe haben gar keine “Eingänge”, überhaupt kein Personal, nix… nur einen vergammelnden Bahnsteig.

    Comment von Karsten Dürotin — 4. 8. 2006 @ 11:22

  12. @Karsten
    Wenn ich durchleuchtet würde am Eingang des Bahnhofs, müßte ich auch wieder an dem Sicherheitspersonal vorbei, wenn ich den Bahnhof verlasse. Mir als potentiellen Täter, der dort Handtaschen rauben oder Leute anpöbeln will, wäre das zu stressig… :)
    Übrigens hinkt Deine Argumentation, dass für Sauberkeit kein Geld da wäre und deshalb zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen vom finanziellen her fraglich sind. Was nützt Sauberkeit, wenn keine Sicherheit da ist? Man nehme eine Bahnhofstoilette in der Junkies fixen, irgendwann stellt sich die Erkenntnis ein, dass es sich nicht mehr lohnt die Toilette sauber zu halten.
    Du kannst argumentieren, dass große Bahnhöfe sowieso heute schon videoüberwacht sind und von Sicherheitsdiensten “saubergehalten” werden und ob das denn nicht reiche und eine Durchleuchtung deshalb überflüssig sei? Da würde ich sagen “ja ist überflüssig”. Sicherlich würde der Hauptzweck der Durchleuchtung (momentan) in der Bürgerberuhigung nach einem Terroranschlag zu sehen sein. Jetzt hängt es davon ab, wie man das Risko für so einen Anschlag gewichtet und je nach Einschätzung kann (müßte) man natürlich auch präventiv durchleuchten.

    @Liberale
    oft habe ich den Eindruck Sicherheitsmaßnahmen würden a priori abgelehnt werden. Ist das ein liberales Dogma wie den Grünen ihr Atomausstieg? Ich denke mit einer Totalablehnung von Trends, die einfach im kommen sind (die Sicherheitsbranche boomt wie kaum eine andere), stellt man sich ins gesellschaftliche Abseits. Wenn man politisch für die Gesellschaft etwas produktives machen will, sollte man eher in Richtung sinnvollen Umgang mit dem momentanen Trend zur Bürgerüberwachung argumentieren.

    Comment von GWT — 4. 8. 2006 @ 12:39

  13. @GWT: Das Prinzip dahinter heißt wohl eher, wehret den Anfängen. Aktuelles Beispiel ist die Verwendung von Maut-Daten, gegen die sich Liberale stellen. Die Einzelfälle scheinen dafür zu sprechen, aber sobald die PKW-Maut da ist, lässt sich letztlich ein perfektes Bewegungsbild aller Bürger feststellen, nicht nur von Vergewaltigern oder Terroristen, oder was sonst die Ausreden für den Überwachungsstaat bilden soll. Im übrigen ist die momentane Bürgerüberwachung z.B. durch Videokameras doch in erster Linie eine Verdrängung der Kleinkriminelen in die Orte ohne Kameras. Dann muss man dort auch Kameras installieren, und am Ende - das Beispiel ist übrigens nicht von mir - hast du deine Kamera auf dem Klo.

    Aber in diesem ganz speziellen Fall ist der Vorschlag auch schlicht Blödsinn. Ich weiß nicht, ob du morgens oder abends schon mal im Pendlernahverkehr unterwegs warst, aber offensichtlich wohl nicht.

    Comment von Thomas — 4. 8. 2006 @ 17:05

  14. @GWT:
    Was nützt Sauberkeit, wenn keine Sicherheit da ist? Man nehme eine Bahnhofstoilette in der Junkies fixen, irgendwann stellt sich die Erkenntnis ein, dass es sich nicht mehr lohnt die Toilette sauber zu halten.

    Es ist ja so, dass sogar bauliche Mängel nicht mehr korrigiert werden können (das von mir angesprochene Gras, das auf vielen Bahnsteigen wächst) - und außerdem selbst halbjährliche Reinigungen mit dem Hochdruckreiniger für viele Bahnhöfe gar nicht finanzierbar sind. Da hinkt mein Argument eigentlich nicht. Und die Klofrauen und -männer, die jetzt die Bahnhofstoiletten bevölkern, sind eigentlich nicht für Sicherheit da, sondern ausschließlich für Sauberkeit. Deren Lohn aber lässt sich nur erwirtschaften, indem man das stille Örtchen mittlerweile kostenpflichtig gestaltet - und das, obwohl in Bahnhöfen oft Kneipen ohne eigene Toiletten sind. Aber das ist ein anderes Thema.

    Du kannst argumentieren, dass große Bahnhöfe sowieso heute schon videoüberwacht sind und von Sicherheitsdiensten “saubergehalten” werden und ob das denn nicht reiche und eine Durchleuchtung deshalb überflüssig sei? Da würde ich sagen “ja ist überflüssig”.

    Ich hielt das für allgemein bekannt. Übrigens habe ich gar nichts dagegen, dass die Bahn Sicherheitskräfte beschäftigt, die im Bahnhofsbereich patrouillieren. Deren Zahl reicht allerdings.

    Ich denke mit einer Totalablehnung von Trends, die einfach im kommen sind (die Sicherheitsbranche boomt wie kaum eine andere), stellt man sich ins gesellschaftliche Abseits.

    Bei Trends, die ich oft für vollkommen falsch halte, stelle ich mich gern ins Abseits - und der Trend zum Überwachungsstaat gehört dazu. Deine Argumentation finde ich zudem etwas bedenklich - würdest du mich auch auffordern, mich nicht ins “gesellschaftliche Abseits” zu stellen, wenn mal wieder der Trend zu Rassismus oder der Verherrlichung des Krieges “im Kommen” wäre? Etwas “produktives” wäre dann nach dieser Definition das gute alte “Aber verbrennen sollten wir sie nicht”… da halte ich wenig von.

    Übrigens arbeite ich selbst nebenbei in der Sicherheitsbranche, und die boomt unter anderem deswegen, weil die Zahl der Veranstaltungen steigt, die immer schon als sicherheitskritisch betrachtet wurden. So werden also immer mehr Sicherheitskräfte gebraucht, die etwa Konzerte, Fußballspiele etc. absichern. Das ist auch gut so. Aber die wilde Datensammelei beispielsweise im Vorfeld der Fußball-WM hat keinen Deut an zusätzlicher Sicherheit gebracht, sondern nur den Menschen das Leben schwer gemacht.

    Comment von Karsten Dürotin — 4. 8. 2006 @ 17:46

  15. Um mal deutlicher zu werden: 100% Sicherheit ist eine Fiktion. 90% Sicherheit ein totalitärer Staat.

    Comment von Rayson — 4. 8. 2006 @ 21:23

  16. @Thomas:
    ich denke wir sind uns in so fern einig, dass Überwachung eine Methode ist, die Sinn bringen kann oder auch mißbraucht werden kann. Was ist gegen eine höhere Aufklärungquote bei Sexualdeliken einzuwenden, wenn man Bewegungsprofile der Menschen in diesem Sektor vergleichen kann? Sicherlich ist 90% Sicherheit ein totalitärer Staat (solche Staaten werben mit der Sicherheit, die sie bieten), aber man muß auch verstehen, dass Gerichtsmedizin und Polizei jede Chance nutzen wollen, ein Verbrechen aufklären zu wollen. Ich glaube nicht, dass der Umkehrschluß von der Aussage mit den 90% Sicherheit bedeutet, dass weniger Sicherheit liberal sein soll?
    @Karsten:
    in so fern ist es unklug sich gesellschaftlichen Trends inhaltlich zu verweigern, als dass diese auch ohnen einen kommen. Wenn ich ins Einkaufszentren gehe, dann werde ich gefilmt und wer weiß mit der passenden Software bald auch Bewegungsprofile erstellt. Ich bin mir eigentlich gar nicht mehr sicher, wenn ich am Telefon Wörter wie “Steuerflucht” sage, dass das Gespräch nicht mitgeschnitten werden kann oder ich größere Beträge überweise sich mir Unbekannte über den Sinn oder Unsinn dieser Überweisung Gedanken machen, die ich niemals mitgeteilt bekomme (oder nur, falls diese Überlegungen zu einem negativen Resultat geführt wurden). Das ganze ist in der BRD mittlerweile schon fast real, bloss sprechen wenige darüber. Jetzt zu sagen, dass ganze behagt mir nicht (*ich finde das auch nicht schön*) bringt nichts, und letztlich ist es ein Verdrängen von den Verhältnissen wie sie sind, wenn ich mich durch eine extreme Anti-Stellung dazu abgrenze. Um diese Tendenzen humaner zu machen (Sinn von Realpolitik) sollte man die Rechte des Bürgers betonen, wie das Recht auf Selbstinformation (was man den Stasiopfern zugestanden hat): Ich habe das Recht zu wisen, was andere über mich wissen, aber ich habe kein Recht darauf, dass Toll-Collect meine Daten (wenn sie mich denn auch endlich abzocken dürfen) schützen muß, wenn die Frage nach Urheberschaft bei einem Gewaltdelikt im Raume steht. Die Möglichkeiten der Überwachung steigen mit den technischen Möglichkeiten und werden auch legal angewendet. Was mich an liberalen Positionen stört, ist, dass sie es sich einfach machen und schon bei dem Wort “Überwachung” reflexartig eine Antihaltung annehmen. Mir als Bürger ist damit keinen Deut geholfen, ich brauche keine Aufklärung darüber was “gut” oder “böse” sein soll, sondern Antworten auf Fragen wie “welche Daten werden/dürfen von mit gesammelt werden”. Und wenn sich eine gesellschaftliche Kraft dafür einsetzt, dass ich auch erfahren darf, was andere über mich wissen, ist das in betracht meiner persönlichen Lage produktiver als zu hören “Ja eigentlich verurteilen wir pauschal das ganze (aber Ändern können wir es nicht)”. -Ich hoffe Du verstehst meine Kritik.

    Comment von GWT — 4. 8. 2006 @ 23:13

  17. @GWT:
    Deutlich besser als vorher auf jeden Fall, ja.
    Aber ich hoffe, du verstehst auch unsere Position: Das, was du da forderst, tun schon andere - zu versuchen nämlich, die “Brave New World”, in die wir uns bewegen, etwas schöner zu gestalten.
    Ich will sie nun aber gar nicht haben, ebenso wie die meisten anderen Liberalen - weswegen wir uns auch gegen diesen “Trend” stemmen.
    Und was die beiden letzten Fälle angeht - in diesem Fall ist es so, dass ich die neuen Überwachungsmethoden auch noch für unproduktiv und verschwenderisch halte, bei der Maut handelt es sich um den Bruch eines direkten Versprechens der letzten Regierung. Das sind Fälle, die mich eben besonders aufregen - auch, wenn ich bei dem allgemeinen Trend fast schon ein wenig resigniere.

    Comment von Karsten Dürotin — 5. 8. 2006 @ 9:29

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