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	<title>Comments on: Doch ne Neiddebatte</title>
	<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/</link>
	<description>Radikal - Liberal - Frech</description>
	<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 22:11:13 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/#comment-1910</link>
		<pubDate>Sat, 12 Aug 2006 15:19:08 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/#comment-1910</guid>
					<description>@Karsten

Ich habe nirgendwo behauptet, dass nicht auch Familien sehr gerne Verträge zu Lasten Dritter abschließen... Natürlich, wenn ich vor der Wahl stehe, meinem Vater zu helfen oder den Staat dazu bewegen zu können, was werde ich dann wohl machen?

Bei der Sozialhilfe (also das, was die Hartz-IV-Gegner auch wieder zurückhaben wollen) sah das übrigens schon immer so aus.

Das geht mir sehr in die Richtung einer sich selbst erfüllenden Prophezeihung: Der Staat erhebt sich zum alleinigen Ansprechpartner des Einzelnen und hebelt dadurch alle anderen Formen der gegenseitigen Hilfe und Zusammenarbeit aus. Nach einiger Zeit kann er befriedigt feststellen, dass diese erodiert sind und seinen Einsatz zur Notwendigkeit erklären.

Nein, Subsidiarität steht nicht wörtlich im Grundgesetz. Aber wenn es darum geht festzustellen, welche Prinzipien das Grundgesetz geprägt haben, ist eine wörtlich-formale Auslegung sowieso nicht angebracht. Der staatliche deutsche Aufbau nach Original-Grundgesetz z.B. richtet sich ganz klar nach den Prinzipien der Subsidiarität, und eine Familie ist eben nicht schutzwürdig nur als ein Haufen zufällig zusammenlebender Menschen oder zur gegenseitigen Luststeigerung, sondern als kleinste und zugleich grundlegendste Form des Füreinandereinstehens.

Im Übrigen ist Subsidiarität ein altes liberales Prinzip, das auch Eingang in die katholische Soziallehre gefunden hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Karsten</p>
	<p>Ich habe nirgendwo behauptet, dass nicht auch Familien sehr gerne Verträge zu Lasten Dritter abschließen&#8230; Natürlich, wenn ich vor der Wahl stehe, meinem Vater zu helfen oder den Staat dazu bewegen zu können, was werde ich dann wohl machen?</p>
	<p>Bei der Sozialhilfe (also das, was die Hartz-IV-Gegner auch wieder zurückhaben wollen) sah das übrigens schon immer so aus.</p>
	<p>Das geht mir sehr in die Richtung einer sich selbst erfüllenden Prophezeihung: Der Staat erhebt sich zum alleinigen Ansprechpartner des Einzelnen und hebelt dadurch alle anderen Formen der gegenseitigen Hilfe und Zusammenarbeit aus. Nach einiger Zeit kann er befriedigt feststellen, dass diese erodiert sind und seinen Einsatz zur Notwendigkeit erklären.</p>
	<p>Nein, Subsidiarität steht nicht wörtlich im Grundgesetz. Aber wenn es darum geht festzustellen, welche Prinzipien das Grundgesetz geprägt haben, ist eine wörtlich-formale Auslegung sowieso nicht angebracht. Der staatliche deutsche Aufbau nach Original-Grundgesetz z.B. richtet sich ganz klar nach den Prinzipien der Subsidiarität, und eine Familie ist eben nicht schutzwürdig nur als ein Haufen zufällig zusammenlebender Menschen oder zur gegenseitigen Luststeigerung, sondern als kleinste und zugleich grundlegendste Form des Füreinandereinstehens.</p>
	<p>Im Übrigen ist Subsidiarität ein altes liberales Prinzip, das auch Eingang in die katholische Soziallehre gefunden hat.
</p>
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	<item>
		<title>by: FAB.</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/#comment-1900</link>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2006 17:54:56 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/#comment-1900</guid>
					<description>Ich glaube eher, daß es sich um den verzweifelten Versuch der - weiteren - Konkursverschleppung im Hinblick auf die Umverteilungssysteme handelt. Wie ein GmbH-Geschäftsführer, der die allerletzten Reserven mobilisiert, um den Banken nochmal für zwei Wochen Zahlungsfähigkeit vorzutäuschen. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich glaube eher, daß es sich um den verzweifelten Versuch der - weiteren - Konkursverschleppung im Hinblick auf die Umverteilungssysteme handelt. Wie ein GmbH-Geschäftsführer, der die allerletzten Reserven mobilisiert, um den Banken nochmal für zwei Wochen Zahlungsfähigkeit vorzutäuschen.
</p>
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	<item>
		<title>by: Blimp, Böse Worte</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/#comment-1898</link>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2006 16:16:47 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/#comment-1898</guid>
					<description>Ronald Profalla ist ein sehr gutes Beispiel für eine Haftung der Familien. Schließlich muß doch irgend jemand für diesen Mann haften.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ronald Profalla ist ein sehr gutes Beispiel für eine Haftung der Familien. Schließlich muß doch irgend jemand für diesen Mann haften.
</p>
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	<item>
		<title>by: Karsten Dürotin</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/#comment-1885</link>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2006 12:15:48 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/#comment-1885</guid>
					<description>Wenn ich mir die massiven Proteste gegen die von Pofalla angeregten Reformen ansehe, die im Übrigen außer von der CDU von allen Parteien kamen, dann stehe ich zumindest nicht so allein mit meiner Ansicht, wie du das hier darstellst. Auch die Abschaffung der Familienhaftung ist damals mit einer Mehrheit im Parlament beschlossen worden, also vermute ich mal, dass meine Ansicht doch mehrheitsfähig ist.

Und zum Thema Subsidiarität: Ich kann mich nicht an eine Stelle im Grundgesetz erinnern, die die Familie als staatliche Ebene kennzeichnet - lediglich als schützenswerte Form des Zusammenlebens.

Dass der letzte Satz etwas schwulstig formuliert war, fällt mir aber bei Tageslicht selber auf. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn ich mir die massiven Proteste gegen die von Pofalla angeregten Reformen ansehe, die im Übrigen außer von der CDU von allen Parteien kamen, dann stehe ich zumindest nicht so allein mit meiner Ansicht, wie du das hier darstellst. Auch die Abschaffung der Familienhaftung ist damals mit einer Mehrheit im Parlament beschlossen worden, also vermute ich mal, dass meine Ansicht doch mehrheitsfähig ist.</p>
	<p>Und zum Thema Subsidiarität: Ich kann mich nicht an eine Stelle im Grundgesetz erinnern, die die Familie als staatliche Ebene kennzeichnet - lediglich als schützenswerte Form des Zusammenlebens.</p>
	<p>Dass der letzte Satz etwas schwulstig formuliert war, fällt mir aber bei Tageslicht selber auf. :)
</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/#comment-1884</link>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2006 12:06:20 +0100</pubDate>
		<guid>http://liberalestimme.blogsome.com/2006/08/10/doch-ne-neiddebatte/#comment-1884</guid>
					<description>&quot;Eine spezielle Haftung der Familien für ihre Mitglieder, eine Rückkehr zum Recht des Geschlechts und des Geblüts, ist hier nicht erwünscht. &quot;

Das mag deine Einstellung sein, Karsten. Sehr viele Menschen, wahrscheinlich sogar noch die Mehrheit, würden das anders sehen. Und ein Problem in deiner Sichtweise.

Das hat nichts mit &quot;Geschlecht oder Geblüt&quot; zu tun, sondern mit Subsidiarität. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8220;Eine spezielle Haftung der Familien für ihre Mitglieder, eine Rückkehr zum Recht des Geschlechts und des Geblüts, ist hier nicht erwünscht. &#8221;</p>
	<p>Das mag deine Einstellung sein, Karsten. Sehr viele Menschen, wahrscheinlich sogar noch die Mehrheit, würden das anders sehen. Und ein Problem in deiner Sichtweise.</p>
	<p>Das hat nichts mit &#8220;Geschlecht oder Geblüt&#8221; zu tun, sondern mit Subsidiarität.
</p>
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