Wohl des Patienten
Ob hier immer das Wohl des Patienten im Mittelpunkt steht? :)

Gefunden in Dormagen-Hackenbroich. Man muss aber dabei sagen, dass das Krankenhaus eigentlich einen ganz hervorragenden Ruf hat…
Ob hier immer das Wohl des Patienten im Mittelpunkt steht? :)

Gefunden in Dormagen-Hackenbroich. Man muss aber dabei sagen, dass das Krankenhaus eigentlich einen ganz hervorragenden Ruf hat…
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Als eiskalter Wirtschaftsliberaler sagt mir “Dr. Geldmacher” ja nur, dass die Vorfahren dieses Mannes offensichtlich wirtschaftlich nicht unerfolgreich gewesen sind. Sollten sie diese Eigenschaft an ihren Nachkommen weitergegeben haben, so ist daraus zu schließen, dass er seinen Job wohl gut beherrschen muss - ich wäre also beruhigt.
Pervers ist eher ein System, das versucht, wirtschaftlichen Erfolg mit Zwangsmitteln zu verhindern, also z.B. unser Gesundheitssystem.
Comment von Rayson — 31. 8. 2006 @ 19:28
Och, Rayson, wir werden das doch nicht allzu ernst nehmen, oder? Mal ehrlich: Witzig ist diese Adresse schon, oder etwa nicht? Vor allem, weil es auch noch Dr. Geldmacher ist… *g*
Übrigens sind auch einige andere Herrschaften dieses Namens Mediziner. Oder Anwälte, was ja eigentlich noch passender ist…
Comment von Karsten Dürotin — 31. 8. 2006 @ 19:34
Bei uns gab es mal einen Kaufhaus-Chef namens Profitlich.
Comment von marcc — 31. 8. 2006 @ 21:19
Und zum Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht gehört nicht nur ein Herr Geldmacher, sondern auch ein Herr Dr. Faust… ;)
Comment von Karsten Dürotin — 31. 8. 2006 @ 22:20
@Karsten
Ich finde, es ist nur ein Witz, wenn man von bestimmten Annahmen ausgeht, die so selbstverständlich eigentlich nicht sind.
Da finde ich einen Dr. Pein als Zahnarzt viel witziger ;-)
Comment von Rayson — 31. 8. 2006 @ 22:39
@Rayson:
Der Annahme, dass ein Krankenhaus zuerst der Versorgung der Patienten und erst in zweiter Linie dem Gewinnstreben dienen sollte, etwa?
Und zu Dr. Pein: Erinner mich nicht an meinen Zahnarzttermin in ca. 9 Stunden…
Comment von Karsten Dürotin — 1. 9. 2006 @ 0:14
@Karsten
Ja. Wie beim Bauern, der auch nicht zuerst den Hunger in der Welt bekämpfen, sondern sein eigenes Einkommen mehren will.
Der Erfolg der Marktwirtschaft beruht ja gerade darauf, dass sie Appelle an Moral und Altruismus nicht nötig hat. Während Systeme, die vom Menschen Besonderes verlangen, in der Regel als totalitäre enden.
Comment von Rayson — 1. 9. 2006 @ 21:47
P.S.: Hoffentlich hast du den Termin gut überstanden. Ich bin wieder in 1 1/2 Wochen dran, wo der Doc einen zweiten Versuch unternehmen wird, ein Loch, das beim Reden schon ein Echo auslöst, zu füllen, ohne mich trotz vier Spritzen zum Jodeln zu bringen…
Comment von Rayson — 1. 9. 2006 @ 21:48
Ein Krankenhaus an der Ulla-Schmidt-Straße würde mir aber sehr zu denken geben ;-)
Comment von stefanolix — 1. 9. 2006 @ 23:49
Verdammt, dieser Rayson. Emotional denke ich immer noch “ich habe aber recht, irgendwie habe ich recht”, und intellektuell bleibt mir nichts anderes übrig, als zu sagen, dass er den Konflikt gewonnen hat. Es gefällt mir ja immer noch nicht, aber:
@Rayson:
Touché.
Außerdem:
Ich war zu feige. Mal wieder. Mein Zahnarzt kennt mich mittlerweile und grinst zu dem Thema nur noch. Nächsten Freitag ist der nächste Versuch. Ich bin so ein Feigling… obwohl ich mich jedesmal sehr mutig finde, wenn ich raus bin… wie etwa nach den drei Weisheitszähnen, die mittlerweile schon weg sind (der vierte harrt noch seiner Entfernung)
@stefanolix:
In das Krankenhaus würde ich nun wirklich nicht gehen. Dormagen-Hackenbroich ist wirklich klasse. Vielleicht hat Rayson recht, und Dr. Geldmacher ist wirklich besser als Frau Ulla Schmidt? :)
Comment von Karsten Dürotin — 2. 9. 2006 @ 0:54
@Karsten
Nana, weder habe ich den Eindruck, “gewonnen” zu haben, noch den, dass du irgendwie “verloren” hättest.
Es ist allerdings tatsächlich so, dass die meisten Menschen von einem Arzt mit völliger Selbstverständlichkeit Dinge fordern, gegen die sie selbst sich im Alltag sofort energisch wehren würden. Abstrakt allerdings, denn wenn sie ihm unters Messer geraten, ist ihnen dann doch plötzlich wieder am Wohlergehen des Arztes gelegen ;-)
Besonders lauthals habe ich das mal meinen Freund Kalle fordern hören: Dass ein SPD-Bundestagsabgeordneter mal von einem Angestellten verlangt, sein Einkommen nicht so wichtig zu nehmen und sich lieber in seinem Job voll reinzuknien, das geht wohl nur, wenn der Angestellte ein Arzt ist.
Mir wäre ein Krankenhaus in einer Ulla-Schmidt-Straße übrigens auch suspekt ;-)
Comment von Rayson — 2. 9. 2006 @ 19:20
Hehehe… Blöd nur, wenn der Dr. Geldmacher gar keinen Dr. med. hat, sondern Dr. rer. nat., Dr. phil. oder Dr. Ing. :-)
P.S.: Meine Weisheitszähne sind auch in zwei Angriffen rausgenommen worden zwischen denen etwa vier Jahre lagen (und das erste war wirklich ein Angriff).
Comment von Henning — 29. 10. 2006 @ 0:48