Bye bye, Crocodile Hunter
Irgendwann musste es Steve Irwin ja mal erwischen: Der als “Crocodile Hunter” bekannt gewordene Tierfilmer ist durch den Stich eines Rochens ums Leben gekommen. Ein Bekannter war ganz begeistert von Irwins Dokumentarfilmen, bei denen es weniger darum ging, Tiere und ihr natürliches Verhalten zu zeigen, sondern vielmehr um die wahnwitzigen Begegnungen eines aufdringlichen Menschen mit gefährlicher Fauna. Ich habe da immer schon den Kopf geschüttelt - wer sich in solche Gefahr begibt, wird irgendwann darin umkommen.
Aber mutig war er ja schon… mein Mitleid gilt seiner Witwe und den beiden Kindern.
Eine ähnliche Meinung hat auch Tobias von der Reflexionsschicht.










Jetzt ist die Versuchung natürlich groß, zu sagen, man habe es ja immer schon kommen sehen. Und dass er sein Schicksal nachgerade herausgefordert hat. Auch wenn ich das Treiben dieses Herrn stets als sehr grenzwertig empfunden habe, werde ich ihn aber als einen Menschen in Erinnerung behalten, der versucht hat, sich jenseits der vorgegebenen Denkschablonen ein eigenes Urteil über seinen Berichtsgegenstand zu bilden. .
Comment von mark793 — 4. 9. 2006 @ 10:59
Ein Urteil, dessen Erlangung sich für viel Geld in zahllosen Staaten der Erde hat verkaufen lassen. Mit coolen Sprüchen und heißen Bildern. Tut mir leid, was ich dort gesehen habe, war vor allem eine Show für die Leute, die sich auch gern “Jackass” ansehen. Davon mal abgesehen, dass Irwin auch “ganz normale” Tierdokumentation drauf hatte. Aber damit zieht man eben keinen mehr hinter dem Ofen hervor.
Comment von Karsten Dürotin — 4. 9. 2006 @ 11:21
Auch wenn es dem Einzelnen nicht zu wünschen war, so hat ein so prominenter Todesfall wenigstens den Vorteil, dass einigen Zuschauern der Zahn gezogen wurde, dass wilde Tiere “eigentlich” ungefährlich seien.
Comment von marcc — 4. 9. 2006 @ 15:43