5. 12. 2005

Weihnachtseinkäufe

Abgelegt unter Fabrice Hupez, Humor

Ein Fünftel des Jahresumsatzes des Einzelhandels wird zur Weihnachtszeit gemacht. Scheint ein wichtiges Thema für Millionen von Menschen zu sein. Da Kay Hanisch in der letzten Woche zwei Artikel geschrieben hat, wurde ich von ihm eingeholt, jetzt haben wir beide 7 Artikel (naja wenn ihr das hier lest hab ich 8, haha). Das hat mich in meinem Ergeiz gepackt.
Als ich nun überlegte, über was ich schreibe, wurde mir klar:

Weihnachtsgeschäft. (more…)

22. 11. 2005

Die armen Berliner

Abgelegt unter Fabrice Hupez, Humor

Christiane zu Salm-(Salm)Was mussten die Berliner in der letzten Zeit über sich ergehen lassen?
Erst die jahrelange Teilung, dann den Koalitionsrummel und jetzt das…

Es begann mit 9Live, dann kam DSF und schließlich noch Pro7 und Sat1… es kam vor den Jamba-ringtone-King-ding-dong-Sparabo-Crazy-Frog-Charts und ist beinahe noch nerviger:
Der Dauer-Fernsehquiz-Müll!
Nun kommt die Hiobsbotschaft für alle Berliner.

Christiane zu Salm-Salm, die ehemalige 9-Live Chefin plant nun einen Radiosender in Berlin und Brandenburg - nach dem bekannten und nervendem Dauerquizprinzip. Na dann mal gute Nacht, ihr armen Berliner…

21. 11. 2005

Die gute alte Glatze…

Nach vollem und festem Haar verlangt es so manchen; gut, das ist nur menschlich. Einige Menschen geben viel Geld für Haarwuchsmittel aus, andere leben einfach damit, und wieder andere lassen sogar operieren…

Das haarige Bedürfnis packte wohl auch den Mittelfeldspieler des Zweitligavereins 1860 München, Nemanja Vucicevic, als er ein Haarwuchsmittel nahm.
Dies kann nun ein großer Stein auf Münchens Weg in die 1.Bundesliga sein (Für alle Sportmuffel, es geht um Fußball!). Warum? Oben genanntes Haarwuchsmittel enthält das Dopingmittel Finasterid und seine Benutzung war nicht angemeldet. Nun wird wohl das DFB-Sportgericht über mögliche Strafen entscheiden. Möglicherweise wird das Spiel wiederholt oder es kommt zu einem Wiederholungsspiel, da 1860 2:0 gegen Wacker Burghausen gewann… Herr Vucicevic wurde bei diesem Stand 15 Minuten vor Spielende eingewechselt. Der perfekte Beweis dafür, dass man sich lieben sollte, so, wie man ist.

28. 10. 2005

Stoibern und Schrödern

Abgelegt unter Fabrice Hupez, Personen

Der Versuch, des designierten Ministers, das Ressort des Wirtschaftsministeriums und damit auch den Etat zu vergrößern wurde in den letzten Tagen als “stoibern” bezeichnet…

…nun kömmt zu “stoibern” auch schrödern hinzu.

Als ich heute Morgen die lokale Zeitung aufschlug, sprang mir die Überschrift “Bleibt Stoiber in Bayern?” förmlich ins Gesicht. Der Inhalt des Artikels ließ mich stoiberisch die Stirn runzeln. Der (noch-) Ministerpräsident Bayerns drohte anscheinend mit dem Verzicht auf den Posten des Wirtschaftsministers, um seinem “stoibern” Nachdruck zu verleihen.

Eine halbe Stunde später informierte mich der Nachrichtensender Phönix, Ede habe das Ressort für “neue Technologien” erhalten.

Mit der Aufgabe des Postens zu drohen, und damit zu bekommen, was man will, ist für mich dann als schrödern zu bezeichnen.

24. 10. 2005

Noch ist Polen nicht verloren…oder doch?

Polen hat gewählt, besser die Polen haben gewählt, jedoch nur die Männer, oder nur die Frauen?
Die Wahlbeteiligung lag bei ungefähr 50%; und hier bei uns redet man von Politikverdrossenheit. Der neue Oberpole heißt Lech Kaczynski und hat in der Stichwahl 55% der Stimmen erhalten. Im Klartext bedeutet dies, 27,5% der wahlberechtigten Polen wollten, dass Lech Kaczynski ihr neuer Oberguru wird.

Und wohin führt Polens Weg nun? Ein Konservativer soll er sein, der Herr Kaczynski.
Laut Tagesschau.de waren seine Wahlkampfforderungen: Die Homos haben genug Rechte, lasst uns die Todesstrafe wieder einführen und Händchenhalten mit Deutschland und Russland muss nicht sein…und auch wenn Herr Dürotin dies für den Untergang des Abendlandes hält, wenn die Polen(oder zumindest ein Viertel von ihnen) der Meinung sind, er sei der beste für den Job, dann wird er es auch sein…..

3. 10. 2005

Warum ich stolz bin, Deutscher zu sein

Deutschland ist ein tolles Land, eigentlich das beste Land…

… wir sind Papst, wir haben einen Kaiser und wir haben Rudi Völler.

… Noch nie hat auch nur ein deutscher Politiker (seiner Meinung nach) eine Wahl verloren.

… wir sind Export-Weltmeister auf Grund von Produkten wie dem Käfer, dem besten Bier der Welt und Heidi Klum.

… Deutsch ist auch im Prinzip eine schöne Sprache, wenn man mal von den Wörtern Bruttosozialprodukt und Angela Merkel absieht.

Außerdem haben wir Deutschen ein wenig Humor - und einen ausgeprägten Sinn für Ironie, Satire und Zynismus. (more…)

24. 5. 2005

Im Dschungel der Gesetze

Nach Auflösung des Bundestages, denn dies steht im Moment zur Debatte, muss binnen 81 Tagen eine Neuwahl erfolgen. Nach dem §18, Absatz 2 des Bundeswahlgesetzes müssen kleinere Parteien (z. B. auch die WASG, die NPD und zahlreiche andere) allerdings bereits 90 Tage vor dem Wahltermin ihre Absicht zur Beteiligung angezeigt haben. Am 66. Tag vor der Wahl müssen bereits die kompletten Wahlvorschläge, inclusive tausender Unterstützungsunterschriften, bei den Wahlleitern im gesamten Bundesgebiet vorliegen.

Mit dem Sammeln dieser Unterschriften kann aber erst begonnen werden, wenn die Wahl überhaupt offiziell angekündigt wurde und der Bundespräsident einen Termin festgelegt hat - dies muss binnen 21 Tagen nach der Auflösung des Bundestages geschehen.

Nach kurzem Hinsehen wird schnell deutlich, dass eine Einhaltung der Fristen unmöglich ist. Die neunzig Tage sind schon rechnerisch nicht mehr einzuhalten, die Frist für die Unterstützungsunterschriften praktisch ebenfalls nicht. Das Sammeln dieser Unterschriften ist ein zeitraubender und personalintensiver Prozess.

Normalerweise sollte man annehmen, dass in der Bundesrepublik, wo doch sonst alles so gut geregelt ist, die örtlichen Wahlämter zumindest eine grobe Idee haben sollten, wie in einem solchen Falle verfahren wird. Es wäre auch die Aufgabe der Regierung, die bürgernahen Behörden informiert zu halten - immerhin zirkulierten ja bereits konkrete Wahltermine, bevor Horst Köhler überhaupt informiert wurde.

Sucht man allerdings ein solches Amt auf, hofft man vergeblich auf Informationen. Natürlich hat der Leiter des Amtes für Wahlen und Statistik hier in Hamm sich ebenfalls schon Gedanken zu diesem Problemkomplex gemacht. Immerhin stellt der überstürzte Vorgang ja auch sein eigenes Amt vor erhebliche logistische Herausforderungen - trotzdem aber verweist er vor allem auf die kleinen Parteien, die schließlich Zeit für ihre Bewerbung benötigen. Wie die terminlichen Probleme aber beantwortet werden sollen - da war der Mann nicht klüger als wir.

Nun muss ein Gesetz her, das neue Fristen regelt und den Bürgern erläutert, wie ihre nächsten Bundestagswahl eigentlich formell vonstatten gehen soll. Dies muss sehr schnell erfolgen, da es ja ab dem 1. Juli wohl keinen Bundestag mehr geben wird, der es beschließen könnte. Und auch keine Regierung, die die zuständigen Behörden informieren und anleiten kann.

Somit liegen zwei Überlegungen nahe. Entweder schweben unsere Politiker mittlerweile in solch hohen Sphären, dass diese weltlichen Probleme von ihnen nicht wahrgenommen werden. Oder aber sie sind über die Schwierigkeiten durchaus im Klaren und schieben den kleineren Parteien bewusst Berge in den Weg.

17. 8. 2004

Und wieder ist das Weinen groß

Die deutschen Kinder scheinen immer noch genauso dumm zu sein wie bei der letzten PISA-Studie… Genauso faul und immer noch zeigen die Schüler keine Bereitschaft, etwas zu tun. Was machen wir nur falsch?

Zum ersten halte ich die deutschen Schuler von heute, mich eingeschlossen, nicht für dümmer als die schwedischen, holländischen oder japanischen. Es ist keine Frage der Intelligenz oder der Schulform… Das Problem ist doch schon, so denke ich zumindest, in Angriff genommen worden. Für mich persönlich lag das Problem bei den Lehrern! Sie können natürlich nichts dafür, und ich möchte auch sicherlich niemanden angreifen, aber die äußeren Umstände sind einfach so (gewesen???).

Ein Beispiel: An der Schule die ich besuche gab und gibt es einige Fälle dieser typischen und häufig vorkommenden „Ich-gehe-sowieso-bald-in-Pension-warum-soll-ich-mich-ändern”-Lehrer. Warum sind diese Menschen so? Nun, einer dieser Lehrer unterrichtet Mathematik. Und ich möchte nicht bestreiten, das dieser Mensch ein guter Mathematiker ist. Doch reicht das? Ist das genug um den jungen Menschen die er unterrichtet zu lehren wie man rechnet?

Nein. Die Fähigkeit jemandem etwas beizubringen setzt sich aus Fachwissen, Einfühlungsvermögen, Verständnis und der Fähigkeit andere zum Lernen und zur Mitarbeit zu animieren und zu motivieren. Wenn ein Lehrer diese Dinge kombiniert so macht das Lernen auch Spaß und er Erfolg stellt sich sicher ein!

Um auf den Mathematiklehrer zurückzukommen: Ich schätze mal, dass er weiß, dass er den falschen Beruf erlernt hat, zumindest sind sich da so ziemlich alle Schuler, die ich kenne, einig. Und selbst wenn er das weiß, würde ich sagen, er sei verrückt sollte er sich jetzt noch einen anderen Beruf wählen. Als Lehrer ist er im Besitz eines Beamtenstatus mit allen seinen Vorteilen - auf den würde ich auch nicht verzichten wollen, wenn man mal vom Gehalt und der guten Arbeitszeit absieht.

Nun ist es auch bis in meine Kreise durchgedrungen, dass Leher zukünftig nicht mehr mit diesem Status bedacht werden sollen, und ich kann das nur begüßen…
…hinzu kommt die Welle neuer Lehrerinnen und Lehrer, die ich in letzter Zeit kennen lernen durfte.
Ich weiss nicht, was man in der Lehrerausbildung jetzt anders macht als vor 20 bis 30 Jahren, aber es zeigt Wirkung: die “neuen” Lehrerinnen und Lehrer die ich kenne, sind nett, engagiert und vor allen Dingen besitzen sie die Fähigkeit, Leute zu motivieren und zu animieren. Mitlerweile macht der Unterricht in vielen Fächern wieder Spass, und meine Lernerfolge sind seit der Grundschule nicht so gut gewesen…

Nun sind es nicht alleine die Lehrer/innen, die uns bei Pisa so schlecht aussehen lassen. Aber sie sind ein, wie ich finde, treffendes Beispiel für die Schule, die sich wandelt. Und ich, die Zeit möge mir Recht geben, sehe eine besse Zukunft für die Schüler die nach mir kommen.